Francis Poulenc

Komponist / Pianist

1899 in Paris geboren und dort 1963 gestorben; Francis Poulenc prägte die französische Musik des 20. Jahrhunderts mit Liedern, Kammermusik, Bühnenwerken und geistlichen Kompositionen. Er erhielt Klavierunterricht bei Ricardo Viñes und vertiefte seine kompositorischen Kenntnisse bei Charles Koechlin; seit 1920 gehörte er dem Groupe des Six an. Für das 1935 gegründete Liedduo mit dem Bariton Pierre Bernac entstand ein großer Teil seiner Vokalmusik, deren Texte unter anderem von Guillaume Apollinaire und Paul Éluard stammen. Seine erneute Hinwendung zum katholischen Glauben führte 1936 zu den „Litanies à la Vierge noire“ und bildete einen wichtigen Hintergrund seines geistlichen Schaffens. Die Opern „Dialogues des Carmélites“ und „La Voix humaine“, das „Gloria“ und seine späten Bläsersonaten zeigen, wie selbstverständlich sich in seinem Werk Gesang, dramatische Zuspitzung und kammermusikalischer Dialog begegnen.

Aufnahmen bei Cybele