George Enescu wurde am 19. August 1881 in Liveni, Rumänien, geboren und starb am 4. Mai 1955 in Paris. Er trat bereits als Achtjähriger öffentlich als Geiger auf, studierte zunächst am Konservatorium in Wien und danach in Paris bei Martin Pierre Marsick, André Gédalge, Jules Massenet und Gabriel Fauré. 1898 debütierte er als Komponist bei den Concerts Colonne in Paris mit dem *Poème roumain* op. 1. Enescu verband eine internationale Laufbahn als Geiger, Pianist und Dirigent mit einer bedeutenden pädagogischen Arbeit; zu seinen Schülern gehörten unter anderem Yehudi Menuhin, Arthur Grumiaux und Ivry Gitlis. Seine *Rumänischen Rhapsodien*, die Oper *Œdipe* und die Kammersinfonie zählen zu den zentralen Werken der rumänischen Musikgeschichte.
George Enescu
Komponist / Geiger / Dirigent / Pianist
