Die Blockflötistin Ines Rasbach studierte in Frankfurt am Main bei Sabine Bauer und Michael Schneider sowie in Rotterdam bei Thera de Clerck und Han Tol. Nach mehreren ersten und zweiten Preisen bei Jugend musiziert gewann sie 1992 mit dem Trio Diritto den ersten Preis beim Internationalen Blockflötenwettbewerb Calw; mit dem Ensemble entstanden auch Aufnahmen für Moeck und Cybele. Ihre Zusammenarbeit mit Musica Antiqua Köln, Le Concert d’Apollon und dem Cembalisten Guy Penson sowie Auftritte bei den Tagen Alter Musik Herne und dem Oberstdorfer Musiksommer dokumentieren ihre Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis. Seit 2000 gehört sie Apsara an, einem Ensemble, das Alte und Neue Musik für Blockflöten verbindet und dabei elektronische Klänge und ungewöhnliche Instrumente einbezieht. Mit dem Zeder Consort gestaltete sie beim Festival Lunalia 2021 ein Renaissanceprogramm um Philippe de Monte. Die 2024 veröffentlichte Apsara-Einspielung von Matthew Shlomowitz’ Explorations in Polytonality and Other Musical Wonders steht für ihre intensive Arbeit am zeitgenössischen Blockflötenrepertoire.
Ines Rasbach
Blockflötistin
