1935 in Vejle geboren, 2009 in Kopenhagen gestorben; Inger Christensen war Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin. Nach dem Schulabschluss in Vejle studierte sie in Kopenhagen und absolvierte 1958 in Aarhus eine Lehrerausbildung; bereits ab 1955 erschienen Gedichte von ihr in der Zeitschrift Hvedekorn. Sie debütierte 1962 mit dem Gedichtband „Lys“, es folgten „Græs“ (1963), „det“ (1969), „alfabet“ (1981) und „Sommerfugledalen“ (1991), der 2006 in den dänischen Kulturkanon aufgenommen wurde. Ihr Schaffen umfasst Lyrik, Prosa, Arbeiten für Radio und Fernsehen, Essays und Übersetzungen. Ab 1978 gehörte sie Det Danske Akademi an; sie erhielt unter anderem den dänischen Kritikerpreis (1969), den Nordischen Preis der Schwedischen Akademie (1994) und den Rungstedlund-Preis (2001). Auf dem Cybele-Album Rolf Riehm: aprikosenbäume gibt es, aprikosenbäume gibt es (2008) ist sie als Autorin vertreten.
Inger Christensen
Lyrikerin / Romanautorin / Essayistin
