1935 in Vejle geboren, 2009 gestorben; Inger Christensen war eine dänische Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin und zählt zu den prägenden Stimmen der europäischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Nach dem Schulabschluss in Vejle studierte sie in Kopenhagen und absolvierte 1958 in Aarhus eine Lehrerausbildung; bereits ab 1955 erschienen Gedichte von ihr in der Zeitschrift Hvedekorn. Mit den Gedichtbänden „Lys“ und „Græs“ sowie insbesondere „det“, „alfabet“ und „Sommerfugledalen“ entwickelte sie eine poetische Sprache, in der formale Systeme, Naturbeobachtung und existenzielle Erfahrung eng ineinandergreifen. Ihr Schaffen reicht von Lyrik über Prosa, Hör- und Fernsehspiele bis zu Essays und Übersetzungen; seit 1978 gehörte sie der Det Danske Akademi an und erhielt zahlreiche dänische und internationale Literaturpreise.
Inger Christensen
Lyrikerin / Romanautorin / Essayistin
