Am 17. September 1968 in Offenbach am Main geboren; Jens Joneleit ist Komponist. Von 1990 bis 1992 studierte er an der University of South Dakota, von 1992 bis 1997 an der University of Wisconsin, wo er den Master of Fine Arts erwarb; zu seinen Lehrern gehörten Lewis Hamvas, Robert Marek, Stephen Yarbrough, Joel Naumann und Roscoe Mitchell. 2006 erhielt er den Ernst von Siemens Komponistenpreis, 2009 den Kulturpreis der Stadt Rodgau. Sein Werk umfasst die Opern „Der Brand. Proscaenium emblematicum“ (Uraufführung 2007 in Stuttgart), „Piero – Ende der Nacht“ (Münchener Biennale 2008) und „Metanoia. Über das Denken hinaus“, die Daniel Barenboim 2010 an der Staatsoper Unter den Linden in einer Inszenierung von Christoph Schlingensief dirigierte; hinzu kommen Orchesterwerke wie Le tout, le rien für 27 Solisten (2005) und Dithyrambes (2009) sowie Streichquartette, ein Klaviertrio und Ensemblestücke. Im Cybele-Katalog ist ihm ein eigenes Album gewidmet: Neue Kammermusik: Werke von Jens Joneleit erschien 2002.
Jens Joneleit
Komponist
