Johann Jakob Froberger wurde 1616 in Stuttgart geboren und starb 1667 in Héricourt; er war Komponist, Organist und Cembalist des Frühbarock. Sein Vater Basilius Froberger war ab 1621 Hofkapellmeister in Stuttgart. Ab 1637 ist er als Organist am Wiener Kaiserhof belegt; im Auftrag Kaiser Ferdinands III. studierte er in Rom bei Girolamo Frescobaldi und war danach von 1641 bis 1645 sowie von 1653 bis 1657 erneut Hoforganist in Wien. Reisen führten ihn durch Italien, die Niederlande, Frankreich und England; 1652 hielt er sich in Paris auf, in Dresden maß er sich mit Matthias Weckmann. Sein Werk für Tasteninstrumente umfasst Toccaten, Ricercare, Capricci, Fantasien, Canzonen und Suiten sowie Lamenti, Plaintes und Tombeaux; drei Bände mit seinen Orgel- und Cembalowerken besitzt die Österreichische Nationalbibliothek. 2014 erschien bei Cybele Records das Album Johann Jakob Froberger: Orgelwerke.
Johann Jakob Froberger
Komponist / Orgel / Cembalo
