Lili Boulanger

Komponistin

1893 in Paris geboren, 1918 in Mézy-sur-Seine gestorben; Lili Boulanger war Komponistin aus einer Musikerfamilie und die jüngere Schwester von Nadia Boulanger. Sie studierte ab 1909 am Pariser Conservatoire, unter anderem bei Georges Caussade und Paul Vidal (Komposition), und gewann 1913 mit der Kantate „Faust et Hélène“ als erste Frau den Prix de Rome für Komposition. Trotz einer seit früher Kindheit bestehenden chronischen Krankheit, an der sie mit 24 Jahren starb, entstanden rund 50 Werke, darunter Vertonungen der Psalmen 24, 129 und 130 (Psaume 130), „Vieille prière bouddhique“, der Liederzyklus „Clairières dans le ciel“ nach Gedichten von Francis Jammes, „D’un soir triste“ und „D’un matin de printemps“ sowie das Pie Jesu. Auf dem Cybele-Album Französische Komponistinnen (2011) ist sie als Komponistin vertreten.

Aufnahmen bei Cybele