1925 in Oneglia in Ligurien geboren, 2003 in Rom gestorben; Luciano Berio war Komponist. Er studierte ab 1945 am Mailänder Conservatorio Komposition bei Giulio Cesare Paribeni und Giorgio Federico Ghedini sowie Dirigieren bei Carlo Maria Giulini und Antonino Votto und besuchte 1952 die Kurse von Luigi Dallapiccola in Tanglewood. 1955 gründete er gemeinsam mit Bruno Maderna das Studio di Fonologia der RAI in Mailand. Von 1974 bis 1980 leitete er die elektroakustische Abteilung des IRCAM, 1987 gründete er in Florenz das Centro Tempo Reale, ab 2000 war er Präsident der Accademia di Santa Cecilia in Rom. Zu seinen Werken gehören die 14 Sequenze für Soloinstrumente (1958–2002), Sinfonia (1968), „Folk Songs“ und „Un re in ascolto“. Er erhielt unter anderem den Ernst von Siemens Musikpreis und den Wolf-Preis.
Luciano Berio
Komponist
