Michael Hirsch

Komponist

Am 2. März 1958 in München geboren, am 6. Februar 2017 gestorben; Michael Hirsch war Komponist. Ab 1976 arbeitete er als Komponist, zeitweise auch am Theater, 1981 zog er nach Berlin; als Darsteller gehörte er dem Freyer-Ensemble an. Sein Werk umfasst Kammermusik, Vokalwerke, Sprachkompositionen, Orchesterstücke und Musiktheater: die abendfüllende Oper „Das stille Zimmer“ (2000) für die Oper Bielefeld, die Kurzoper „La Didone abbandonata“ (2003) für die Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik, die Kammeropern „Eines schönen Tages“ (2005) in Hannover und „Die Klage des Pleberio“ (2005) in Berlin, das „Stationendrama“ (2007) der Staatsoper Stuttgart in einem fahrenden Zug, das vokalsinfonische Werk „Worte Steine“ (2008/09) für Bariton, Chor und Orchester und die Madrigaloper „Tragicomedia“ (2009), uraufgeführt beim Festival Eclat. Er erhielt 2001 den Elisabeth-Schneider-Kompositionspreis und 2005 den Busoni-Kompositionspreis der Akademie der Künste Berlin, 2008 war er Stipendiat der Villa Serpentara in Olevano Romano; seit 2002 erschien sein Werk in der Edition Juliane Klein. Auf dem Cybele-Album DEGEM Vol. 8 – 90 Sekunden Wirklichkeit (2005) ist er mit drei Episoden aus „Das Konvolut, Vol. 3“ (2002) vertreten.