Dr. Richard P. Hartmann, geboren am 12. Juni 1935, ist der einzige Sohn von Karl Amadeus und Elisabeth Hartmann. Als Münchner Galerist und Herausgeber begründete er die Reihe „Richard P. Hartmann Bibliothek“; deren erster Band, das 1966 in München erschienene Grafikportfolio „Epitaph Karl Amadeus Hartmann“, entstand im Andenken an seinen Vater und versammelt Originalgrafiken unter anderem von Joan Miro, Le Corbusier, Marino Marini, Antonio Saura, Emil Schumacher, Rupprecht Geiger, Ernst Wilhelm Nay und HAP Grieshaber. Mit seinen Erinnerungen „Mein Vater und mein Onkel, der Maler“ steuerte er eine persönliche Perspektive zur Hartmann-Forschung bei und unterstützte die digitale Zugänglichmachung des kompositorischen Nachlasses durch die Bayerische Staatsbibliothek. Im Sommer 2009 führte Mirjam Wiesemann in seiner Münchner Wohnung ein Gespräch mit ihm über seinen Vater und dessen Umfeld; es erschien als Band I der Cybele-Edition Künstler im Gespräch.
Richard P. Hartmann
Galerist / Herausgeber / Autor / Zeitzeuge
