The Hilliard-Ensemble

Vokalensemble

Im Dezember 1973 gab das Hilliard Ensemble in London sein erstes Konzert; das englische A-cappella-Quartett benannte sich nach dem elisabethanischen Miniaturmaler Nicholas Hilliard. Im Mittelpunkt stand die Musik vor 1600, das Repertoire reichte aber bis zu Werken zeitgenössischer Komponisten wie Gavin Bryars, Heinz Holliger und Arvo Pärt, von denen einige eigens für das Ensemble schrieben. Die Zusammenarbeit mit ECM begann 1986 mit Arvo Pärts „Arbos“; mit dem Saxophonisten Jan Garbarek entstanden „Officium“, „Mnemosyne“ und „Officium Novum“. Ende 2014 beendete das Ensemble seine Tätigkeit. Auf dem Album Rolf Riehm: aprikosenbäume gibt es, aprikosenbäume gibt es (2008) singen David James (Countertenor), Rogers Covey-Crump und John Potter (Tenor) sowie Gordon Jones (Bariton) Riehms „Ahi bocca, ahi lingua“ für vier Vokalisten, aufgenommen 1994 im Kleinen Sendesaal des WDR in Köln.