Cybele 960310 2011

16bit 44.1kHz Stereo Neue Musik Elektroakustische Musik Zeitgenössische Musik 46:50

Zur Beschreibung

Feedback Studio Köln Vol. 10 – Johannes Fritsch: Live-elektronische Musik

Mitwirkende

Verschiedene Interpreten

Komponist:in

Johannes Fritsch

Kurzbeschreibung

Feedback Studio Köln Vol. 10 – Johannes Fritsch: Live-elektronische Musik widmet sich Duett (1961-62) für Bratsche, Madrigal triste (1963-64) für Oboe solo und Tonband, Concerto da camera für Violine und 12 Streicher, Partita (1965-66) für Viola, Kontaktmikrofone, Magnetofone, Filter und Regler und Ode für Schlagzeug mit Elektronik und Tonband von Fritsch, Johannes. Verschiedene Interpreten gestaltet die Einspielung mit klarer Kontur, Sinn für klangliche Farbe und einem Blick für die innere Dramaturgie des Programms. Elektroakustische Musik, Orchestermusik prägen das Albumprofil und machen die Beziehungen zwischen Form, Geste und Raum unmittelbar hörbar. Eine sorgfältig produzierte Cybele-Edition, die Repertoire, Kontext und…

Details

Track 1: Johannes Fritsch (Viola)
Track 2: Lothar Faber (Oboe)
Track 3: Patricio Cádiz (Violine) – Rheinisches Kammerorchester – Thomas Baldner (Leitung) – Johannes Fritsch (Klangregie)
Track 4: Johannes Fritsch (Viola) – Rolf Gehlhaar (Spieler 1) – Alfred Alings (Spieler 2) – Karlheinz Stockhausen (Spieler 3)
Track 5: Dieter Wernecke (Sprecher) – Michael Ranta (Schlagzeug) – Volker Müller (Tontechnik)

Begleitheft-Sprachen: Deutsch und Englisch (56 Seiten Umfang mit Digipak)

Gefördert von der Kunststiftung NRW

Angaben

Katalognummer
Cybele 960310
Erscheinungsjahr
2011
Genre
Neue Musik
Epoche
Elektroakustische Musik, Zeitgenössische Musik
Besetzung
Elektroakustische Musik, Orchestermusik
Label
Cybele Records
Barcode
809548013622
GTIN
4068992495347
Booklet (Seiten)
56

Tracklisting

5 Titel · 46:50

  1. 01 Duett (1961-62) für Bratsche Komponist:in: Johannes Fritsch (1941-2010) Interpret:in: Johannes Fritsch 8:08
  2. 02 Madrigal triste (1963-64) für Oboe solo und Tonband Komponist:in: Johannes Fritsch (1941-2010) Interpret:in: Lothar Faber 7:48
  3. 03 Concerto da camera (1964) für Violine und 12 Streicher Komponist:in: Johannes Fritsch (1941-2010) Interpreten: Patricio Cádiz, Rheinisches Kammerorchester, Thomas Baldner, Johannes Fritsch 11:00
  4. 04 Partita (1965-66) für Viola, Kontaktmikrofone, Magnetofone, Filter und Regler Komponist:in: Johannes Fritsch (1941-2010) Interpreten: Johannes Fritsch, Rolf Gehlhaar, Alfred Alings, Karlheinz Stockhausen 15:57
  5. 05 Ode (1980) für Schlagzeug mit Elektronik und Tonband Komponist:in: Johannes Fritsch (1941-2010) Interpreten: Dieter Wernecke, Michael Ranta, Volker Müller 3:57

Beschreibung

Feedback Studio Köln Vol. 10 – Johannes Fritsch: Live-elektronische Musik stellt Duett (1961-62) für Bratsche, Madrigal triste (1963-64) für Oboe solo und Tonband, Concerto da camera für Violine und 12 Streicher, Partita (1965-66) für Viola, Kontaktmikrofone, Magnetofone, Filter und Regler und Ode für Schlagzeug mit Elektronik und Tonband in den Mittelpunkt. Das Programm ist nicht als lose Folge angelegt, sondern als hörbar gegliederter Zusammenhang: unterschiedliche Stücke, Satztypen und klangliche Zustände treten in Beziehung und lassen ein eigenständiges Albumprofil entstehen.

Die Auswahl verortet sich im Feld Neue Musik; stilistisch führt sie in Zeitgenössische Musik, Elektroakustische Musik. Fritsch, Johannes bildet dabei den maßgeblichen Bezugspunkt. Das Booklet öffnet den Blick auf Entstehung, ästhetische Voraussetzungen und Werkzusammenhänge, ohne die Musik auf bloße Erläuterung zu reduzieren. Historische Schichten, formale Gedanken und persönliche Ausdrucksräume bleiben als hörbare Erfahrung präsent.

Die Besetzung – Elektroakustische Musik, Orchestermusik – gehört wesentlich zur Aussage dieser Produktion. Register, Artikulation, Resonanz und Stille werden als formende Kräfte behandelt. Wo sich Linien überlagern, rhythmische Impulse verdichten oder Klangfarben ineinander übergehen, bewahrt die Aufnahme Transparenz und lässt zugleich die körperliche Präsenz der Instrumente beziehungsweise Stimmen erfahrbar werden.

Verschiedene Interpreten verbindet interpretatorische Präzision mit einem natürlichen musikalischen Atem. Die Ausführung folgt den Charakteren der einzelnen Werke und hält dennoch die große Linie im Blick: fragile Momente behalten Spannung, virtuose Passagen bleiben nachvollziehbar, und die Übergänge zwischen Ruhe, Bewegung und Verdichtung erhalten eine überzeugende innere Logik.

Die technische Gestaltung unterstützt dieses Hören ohne Effektüberhöhung. CD ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Dynamik, Raum und Klangfarbe; die Gesamtspielzeit von 46:50 ist dramaturgisch bewusst proportioniert. So werden Einzelstimmen, Ensemblebalance und Nachhall nicht nur dokumentiert, sondern als Teil der musikalischen Architektur erlebbar.

Typisch für Cybele verbindet diese Edition sorgfältige Repertoirearbeit, editorische Kontextualisierung und eine aufmerksame Klangregie. Sie richtet sich an neugierige Hörerinnen und Hörer ebenso wie an Kennerinnen und Kenner: Der unmittelbare musikalische Eindruck bleibt im Zentrum, während sich bei wiederholtem Hören weitere Bezüge, Details und Perspektiven erschließen.