Cybele 360201 1996

16bit 44.1kHz Stereo Neue Musik Zeitgenössische Musik 1:13:49

Zur Beschreibung

notabu.ensemble neue musik spielt Werke von Günther Becker

Mitwirkende

notabu.ensemble neue musikEnsembleMark-Andreas SchlingensiepenDirigent / Komponist

Komponist:in

Günther Becker

Kurzbeschreibung

Günther Becker: Hard Times – Multisounds, Stravaganza, Rigolo, Epiklesis Alpha, Mikrographien und Game for Nine. Das notabu.ensemble zeigt Günther Becker als Komponisten zwischen historischer Erinnerung, politischer Erfahrung und experimenteller Spielfreude. Schumann-Chiffren, Verdi-Persiflage, Mehrklänge, Tonband und instrumentale Grenztechniken verbinden sich zu einem facettenreichen Porträt. notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen verbindet stilistische Genauigkeit mit lebendiger Klanggestaltung. Die Produktion macht Besetzung, Artikulation, dynamische Spannweite und räumliche Wirkung differenziert erfahrbar und fügt die Werke zu einem geschlossenen Albumprofil.

Details

Trägerformat
CD

Auflösung
PCM 44,1 kHz / 16 Bit

Gesamtspielzeit
73:49

Kanäle
Stereo

Besetzung
Kammerensemble, Sopran, Fagott, Violine, Klavier, Tonband

Mitwirkende
notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen

Programm
Günther Becker: Hard Times – Multisounds, Stravaganza, Rigolo, Epiklesis Alpha, Mikrographien und Game for Nine

Angaben

Katalognummer
Cybele 360201
Erscheinungsjahr
1996
Genre
Neue Musik
Epoche
Zeitgenössische Musik
Besetzung
Fagott, Kammerensemble, Klavier, Sopran, Tonband, Violine
Label
Cybele Records
Barcode
809548001124
GTIN
4068992494548
Booklet (Seiten)
28

Tracklisting

14 Titel · 1:13:49

  1. 01 Quasi una fantasmagoria (1980-81) für Bläsersextett – I Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen 2:18
  2. 02 Quasi una fantasmagoria (1980-81) für Bläsersextett – II Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen 3:43
  3. 03 Quasi una fantasmagoria (1980-81) für Bläsersextett – III Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen 4:18
  4. 04 Quasi una fantasmagoria (1980-81) für Bläsersextett – IV Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen 2:09
  5. 05 Quasi una fantasmagoria (1980-81) für Bläsersextett – V Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen 2:22
  6. 06 Hard Times – Multisounds für Fagott und 17 Instrumente (1989-90) Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: Veit Scholz, notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen 13:29
  7. 07 Game for nine (1962) für Kammerensemble Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen 8:42
  8. 08 Stravaganza (1986) für Violine solo Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpret:in: Aki Komiyama 12:01
  9. 09 Epiklesis alpha (1976) Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen 11:06
  10. 10 Mikrografien (1973) für Klavier solo – I Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpret:in: Annette Heinicke 1:52
  11. 11 Mikrografien (1973) für Klavier solo – II Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpret:in: Annette Heinicke 1:18
  12. 12 Mikrografien (1973) für Klavier solo – III Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpret:in: Annette Heinicke 0:57
  13. 13 Mikrografien (1973) für Klavier solo – IV Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpret:in: Annette Heinicke 1:10
  14. 14 Rigolo (1966) für hohe Stimme, fünf Instrumente und Tonband Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: Ingeborg Greiner, notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen 8:24

Beschreibung

Günther Becker: Hard Times – Multisounds, Stravaganza, Rigolo, Epiklesis Alpha, Mikrographien und Game for Nine. Das notabu.ensemble zeigt Günther Becker als Komponisten zwischen historischer Erinnerung, politischer Erfahrung und experimenteller Spielfreude. Schumann-Chiffren, Verdi-Persiflage, Mehrklänge, Tonband und instrumentale Grenztechniken verbinden sich zu einem facettenreichen Porträt.

Das ausführliche Booklet ordnet die Werke in ihre biografischen, historischen und ästhetischen Zusammenhänge ein. Es zeigt, aus welchen Traditionen die Musik hervorgeht und wie sie vorhandene Formen, Gattungen oder Spielweisen weiterdenkt. Die Programmfolge macht diese Beziehungen hörbar, ohne die Eigenart der einzelnen Stücke einzuebnen.

notabu.ensemble neue musik, Mark-Andreas Schlingensiepen gestaltet das Repertoire mit klarer Stimmführung, präziser Artikulation und einem ausgeprägten Sinn für Klangfarbe. Leise, fragile Passagen behalten ihre Spannung; rhythmisch zugespitzte oder dicht gesetzte Abschnitte bleiben transparent. Die Interpretation verbindet analytische Sorgfalt mit einem natürlichen musikalischen Atem.

Die Besetzung – Kammerensemble, Sopran, Fagott, Violine, Klavier, Tonband – gehört zur kompositorischen Aussage. Register, Resonanzen, Atem, Bogen- oder Anschlagstechnik und gegebenenfalls elektronische Schichten formen den Verlauf mit. Die Aufnahme bewahrt diese Unterschiede und lässt die Wechselwirkung von Einzelstimme, Ensemble und Raum unmittelbar nachvollziehen.

Das Album ist dramaturgisch als zusammenhängende Hörfolge gebaut. Kontraste zwischen Werkphasen, Satztypen und instrumentalen Farben schärfen das Profil; wiederkehrende Gesten, verwandte Formideen und klangliche Übergänge schaffen Verbindung. So entsteht ein vielschichtiges Porträt statt einer bloßen Aneinanderreihung von Stücken.

Auch jenseits musikhistorischer Vorkenntnisse eröffnet notabu.ensemble neue musik spielt Werke von Günther Becker einen direkten Zugang. Prägnante Motive, charakteristische Rhythmen, sprechende Linien und sorgfältig gesetzte Pausen führen durch die Musik. Wer genauer hört, entdeckt zugleich ein dichtes Netz aus Bezügen, Transformationen und interpretatorischen Entscheidungen.

Booklet, künstlerische Konzeption und Aufnahmetechnik ergänzen sich zu einer typischen Cybele-Produktion: Repertoire jenseits des Gewohnten wird fachlich fundiert, klanglich hochwertig und ohne werbliche Überzeichnung präsentiert. Dadurch bleibt die Darstellung informativ und profilbildend, während die Musik selbst im Mittelpunkt steht.

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