Undine 51009715 1997

16bit 44.1kHz Stereo Klassik Mittelalterliche Musik

Zur Beschreibung

Zisterzienserabtei Marienstatt – Mitschnitte aus der Liturgiefeier

Mitwirkende

Fr. Gregor BrandtFr. Jakob SchwindeSchola der Mönche der Abtei Marienstatt

Komponist:in

Gregorianik

Kurzbeschreibung

Zisterzienserabtei Marienstatt – Mitschnitte aus der Liturgiefeier widmet sich ein sorgfältig zusammengestelltes Programm von Gregorianik. Fr. Gregor Brandt, Fr. Jakob Schwinde, Schola der Mönche der Abtei Marienstatt gestaltet die Einspielung mit klarer Kontur, Sinn für klangliche Farbe und einem Blick für die innere Dramaturgie des Programms. Ensemble prägen das Albumprofil und machen die Beziehungen zwischen Form, Geste und Raum unmittelbar hörbar. Eine sorgfältig produzierte Cybele-Edition, die Repertoire, Kontext und klangliche Präsenz miteinander verbindet.

Details

Fr. Gregor Brandt (Orgel) – Fr. Jakob Schwinde (Flöte) – Schola der Mönche der Abtei Marienstatt (Gregorianik, Choralgesang)

Recording Producer: Ingo Schmidt-Lucas

Begleitheft-Sprache: Deutsch (32 Seiten Umfang)

Angaben

Katalognummer
Undine 51009715
Erscheinungsjahr
1997
Genre
Klassik
Epoche
Mittelalterliche Musik
Besetzung
Ensemble, Vokal- und Chormusik
Label
Undine
Barcode
4040961000196
GTIN
4068992503837
Booklet (Seiten)
32

Tracklisting

Mitwirkende

Beschreibung

Mit dieser CD werden Sie in die Basilika der Abtei Marienstatt versetzt. Sie hören Live-Mitschnitte vom Chorgebet der Mönche. Daß auf dieser CD gerade Gesänge und Texte zu den beiden Hochfesten der Aufnahme Mariens in den Himmel (15. August) und des Ordensvaters der Zisterzienser, Bernhard von Clairvaux (20. August) dargeboten werden, unterstreicht die herausragende Bedeutung dieser beiden Feste für die Zisterzienser: Maria als Schutzpatronin des Ordens und der Abtei Marienstatt – Bernhard als geistiger Vater des Zisterzienser-Ordens, der die Spiritualität, d. h. den Vollzug geistlich-klösterlichen Lebens der Gemeinschaften wie der einzelnen Mönche besonders geprägt hat. Dazu stellen Gesänge und Texte dieser beiden Feste die zisterziensische Eigenart besonders gut dar. Der Zisterzienser-Orden Die benediktinische Reformbewegung der Zisterzienser, die das Ordensleben wieder auf eine genaue Beachtung der Regel des hl. Benedikt ausrichten wollte, hat ihren Ursprung in der Gründung des Stammklosters Cîteaux (lat. Cistercium – daher der Name »Zisterzienser«) in Burgund. Dort hatte sich 1098 Abt Robert von Molesme (um 1027-1111) zusammen mit 21 Mönchen in der Einöde niedergelassen. Von Himmerod, einem noch von Bernhard persönlich in Deutschland gegründeten Kloster, zog 1188 eine Gruppe Mönche an den Rhein und gründete das Kloster Heisterbach im Siebengebirge. Von hier aus gingen im Jahr 1215 Mönche zur Gründung eines Klosters nach Marienstatt, während bereits im Jahr 1212 einige Mönche, gleichsam als Vorboten, im heutigen »Altenkloster« siedelten. Graf Heinrich von Sayn übergab dem Kloster 1222 die Grundherrschaft Nistria. Fünf Jahre später konnte der Konvent an den neuen Ort Marienstatt übersiedeln. Vermutlich waren die wichtigsten Gebäude für ein Kloster einschließlich Kirche (Apsis/Chorraum) so weit errichtet, daß ein Leben nach der Ordensregel möglich war. Um das Jahr 1910 entschied man sich, eine Privatschule einzurichten, eine sog. Oblatenschule in enger Anbindung an das Kloster. Im Lauf der Zeit wurde aus ihr das private Gymnasium der Abtei, an dem heute ca. 800 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Seit den letzten Jahren besteht die Gemeinschaft aus ca. 25 Mönchen zwischen 20 und 80 Jahren, von denen die Hälfte das 50. Lebensjahr noch nicht überschritten hat.