Am 11. August 1900 in Kiew geboren, am 12. Juli 1973 in Moskau gestorben; Alexander Mosolov war russischer Komponist. Er studierte am Moskauer Konservatorium Komposition bei Nikolaj Mjaskowski und Klavier bei Konstantin Igumnow. In den 1920er Jahren gehörte er zur Assoziation für zeitgenössische Musik und wurde mit maschinenmusikalischen Stücken bekannt, vor allem mit dem Orchesterstück Sawod (Die Eisengießerei, 1926/27). 1936 wurde er aus dem Komponistenverband ausgeschlossen, 1937 verhaftet und zu Lagerhaft verurteilt; auf Fürsprache von Reinhold Glière und Mjaskowski kam er 1938 frei. Danach wandte er sich volksliedhaften und konzertanten Werken zu und sammelte Volksmusik in mehreren Regionen der Sowjetunion. Im Cybele-Katalog ist ihm ein eigenes Album gewidmet: Thomas Günther spielte seine Klaviermusik für Klavierwerke um den Russischen Futurismus (Vol. 3, 2016) am Steinway-D-Konzertflügel ein.
Alexander Mosolov
Komponist
