André Ruschkowski

Komponist

1959 in Berlin geboren; André Ruschkowski ist Komponist und Musikwissenschaftler. Nach einer Berufsausbildung in der Tonstudiotechnik studierte er von 1984 bis 1989 Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin und wurde 1993 mit einer Arbeit über divergierende ästhetische Konzeptionen elektronischer Musik promoviert. Er nahm an Kompositionskursen teil und arbeitete in Studios für elektronische Musik, unter anderem an der Technischen Universität Berlin, der Akademie der Künste Berlin, beim Budapester Rundfunk, in den Ateliers UPIC in Paris, am Institut für Elektroakustik und Experimentelle Musik in Wien und an der University of Toronto. Ab 1992 unterrichtete er elektronische Musik an der Technischen Universität Berlin, 1993/94 am Mozarteum in Salzburg, 1995 war er Gastprofessor für Musik des 20. Jahrhunderts an der Universität Köln und ab 1995 Gastprofessor für elektronische Musik am Mozarteum. 1998 erschien bei Reclam sein Buch „Elektronische Klänge und musikalische Entdeckungen“. Anerkennungen erhielt er 1985 und 1989 beim Internationalen Wettbewerb für elektroakustische Musik in Bourges und 1989 beim Wettbewerb Luigi Russolo in Varese, 1990 den Preis der Stadt Varese und 1997 einen Preis beim Wettbewerb für Radiokunst in Paris. Auf dem Cybele-Album DEGEM Vol. 4 – Ausbruch Aufbruch (1998) ist er mit „Nasoma“ (1996) vertreten.

Aufnahmen bei Cybele