Benoît Haller

Tenor / Dirigent

1972 im Elsass geboren, ist Benoît Haller Tenor, Dirigent und Musikpädagoge. Er studierte Ensembleleitung bei Hans Michael Beuerle an der Musikhochschule Freiburg und schloss 1996 mit Auszeichnung des Prüfungskollegiums ab; von 1994 bis 1997 studierte er Gesang bei Hélène Roth in Straßburg, ab 1997 bei Beata Heuer-Christen, Gerd Heinz und Hans Peter Müller in Freiburg, wo er 2002 das Diplom als Operntenor erwarb. 2000 sang er den Ferrando in Mozarts „Cosi fan tutte“, 2002 die Titelrolle in Brittens „Albert Herring“. 2001 gründete er das deutsch-französische Ensemble für Alte Musik La Chapelle Rhénane, das er seither leitet; zunächst legte es vier Aufnahmen mit Werken von Heinrich Schütz vor, ab 2007 folgten Johann Sebastian Bach und späteres Repertoire. Seit 2021 leitet er das Festival Voix et Route Romane. Auf dem Cybele-Album Gert Jonke: Der Kopf des Georg Friedrich Händel (2009) singt er die Partie des Arete.