Bojidar Dimov wurde am 31. Januar 1935 in Lom an der Donau geboren und starb am 19. Juni 2003 in Köln. Der Komponist studierte Klavier und Komposition in Sofia bei Wesselin Stojanow und setzte seine Ausbildung an der Wiener Musikakademie bei Karl Schiske, Hanns Jelinek, Erwin Ratz und Friedrich Cerha fort; außerdem besuchte er die Darmstädter Ferienkurse und die Kölner Kurse für Neue Musik. Ab 1968 lebte er in Köln, gründete dort 1970 das Ensemble trial and error und lehrte an der Rheinischen Musikschule Komposition, wo er 1972 das Praktikum für Neue Musik und 1980 ein Jugendensemble für Neue Musik initiierte. Seine Kompositionen reichen von experimentellen Raum- und Verhaltensmodellen wie „Bonner Raumspiel“ (1971) und „Kieler Signallandschaft“ (1972) bis zu Kammer-, Orchester- und Musiktheaterwerken wie der Tanzoper „Die Hochzeit von Susa“ (1973); er war Förderpreisträger des Wiener Kunstfonds. Ab 1995 lehrte er Komposition an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Auf dem Cybele-Album Incontri – Begegnungen (2000) ist er als Komponist vertreten.
Bojidar Dimov
Komponist
