Geboren am 29. September 1956; Claudio Veress ist der Sohn des Komponisten Sandor Veress und der Pianistin Ilse von Alpenheim. Er wuchs in Bern auf und studierte dort Philosophie, Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Germanische Philologie. Ab 1988 unterrichtete er Philosophie am Gymnasium Lerbermatt, einem kantonalen Gymnasium in Bern-Köniz. Als Geiger und Bratscher aus Passion wirkte er an Aufnahmen von Werken seines Vaters, vor allem Kammermusik, für Schweizer Radio DRS, Magyar Radio Budapest und das Label Hungaroton mit. Ab 1992 begleitete er in enger Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung Basel die wissenschaftliche und editorische Aufarbeitung des Nachlasses seines Vaters. Auf dem Album Sandor Veress und das ungarische Volkslied (2017) spricht er im Gespräch mit Mirjam Wiesemann (2016) über seine Kindheit und Jugend, die Beziehung zu seinem Vater und dessen Weg ins Exil.
Claudio Veress
Philosophielehrer / Zeitzeuge
