1972 geboren; Dugal McKinnon ist neuseeländischer Komponist und Klangkünstler. Seine Promotion in Komposition an der University of Birmingham erarbeitete er als Gastkünstler in den Studios für elektronische Musik der Technischen Universität Berlin. Residenzen führten ihn an das IEM in Graz, das ZKM in Karlsruhe und das STEIM in Amsterdam. An der New Zealand School of Music in Wellington ist er stellvertretender Direktor und Kodirektor der Lilburn Studios für elektronische Musik. Zu seinen Werken gehören „let x =“ (2014), ein Auftrag des IEM, und „Lost Oscillations“ (2015), ein Auftrag des Audacious Festival of Sonic Arts; „This Storm Is Called Progress“ (2016), gemeinsam mit Grayson Cooke, kam in die Endrunde des Waterhouse Natural Science Art Prize am South Australian Museum. In seinen Schriften befasst er sich mit ökologischen und materialen Praktiken klangbasierter Kunst. Im Cybele-Katalog ist er auf DEGEM Vol. 9 – Orpheus 400 (2007) mit „Strane e sconosciute vie“ (2007) und auf dem Hörbuch Mirjam Wiesemann: Weht ein Stadtspaziergang durch den Traum (2014) vertreten.
Dugal McKinnon
Komponist

