Erik Lund

Komponist

1958 geboren; Erik Lund ist Komponist und Posaunist. Er erwarb den Bachelor of Music an der Northern Illinois University sowie Master und Doctor of Musical Arts an der University of Illinois, an der er Komposition und Musiktheorie lehrte; heute ist er dort Professor emeritus. Seine Werke wurden unter anderem von der League of Composers, der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik und der ASCAP ausgezeichnet und durch Stipendien der Musik-Biennale Berlin, von Meet the Composer, der ASCAP, des Illinois Arts Council und des Research Board der University of Illinois gefördert. Gespielt wurden sie unter anderem vom Arditti Quartet, dem Crash Ensemble und dem Orchestra Giovanile Italiana; als Posaunist nahm er mit Anthony Braxton und Vinko Globokar auf. Das Komponieren versteht er als Folge von Analogien, Kommentaren und Meditationen über die Welt, in der wir leben. Auf dem Cybele-Album Harmonies and Counterpoints between Germany and America (1999) ist er mit „Raccontini“ (1996) vertreten, kleinen musikalischen Erzählungen für das Wolpe-Trio, in denen Stampfen, Aufstehen und komponierter Blickkontakt die Geschichten andeuten.