Gerriet K. Sharma

Komponist / Klangkünstler

1974 geboren; Gerriet K. Sharma ist Komponist, Klangkünstler und künstlerischer Forscher auf dem Gebiet räumlicher Klangpraxis. Er studierte Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien Köln sowie Komposition und Computermusik an der Kunstuniversität Graz und wurde dort 2016 an der künstlerischen Doktoratsschule mit einer Arbeit über die Skulpturalität von Klangphänomenen promoviert. Von 2009 bis 2015 initiierte und kuratierte er an der Grazer Kunstuniversität die Konzertreihe signale-graz für elektroakustische Musik und Performance. 2017 wurde er auf die Edgard-Varèse-Gastprofessur am Elektronischen Studio der Technischen Universität Berlin berufen, 2020 gründete er das Lab for Spatial Aesthetics in Sound (spaes) im Funkhaus Berlin mit, und von 2022 bis 2024 war er Gastprofessor für experimentellen Klang und Raum an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Er arbeitet mit der Verräumlichung von Kompositionen in Ambisonics und Wellenfeldsynthese, mit 3D-Audio und Beamforming-Lautsprechern; sein binaurales Raumklangmodell „Firniss Redux“ war 2022 auf der documenta fifteen im Rahmen von lumbung radio zu hören. Auf dem Cybele-Album DEGEM Vol. 9 – Orpheus 400 (2007) ist er mit „Orphée 49 Edit 1 (Hommage à J.C.)“ (2007) vertreten, das er mit Dirk Specht unter dem gemeinsamen Namen NooK geschrieben hat.

Aufnahmen bei Cybele