Am 22. November 1936 in Wiesbaden geboren, am 23. Oktober 2019 in Meersburg gestorben; Hans Zender war Dirigent, Komponist und Musiktheoretiker. Er studierte ab 1956 in Frankfurt am Main Klavier bei August Leopolder und Komposition bei Kurt Hessenberg, ab 1957 in Freiburg bei Wolfgang Fortner (Komposition), Edith Picht-Axenfeld (Klavier) und Carl Ueter (Dirigieren). Nach Anfängen am Stadttheater Freiburg war er von 1966 bis 1968 Chefdirigent in Bonn, von 1969 bis 1972 Generalmusikdirektor in Kiel, von 1971 bis 1984 Chefdirigent des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken und 1984 Generalmusikdirektor der Hamburgischen Staatsoper. Von 1988 bis 2000 lehrte er Komposition an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Zu seinen Werken gehören „Schuberts Winterreise – eine komponierte Interpretation“ (1993) und die „Schumann-Phantasie“ (1997); 1997 erhielt er den Frankfurter Musikpreis und den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt. Für Cybele Records leitete er das Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken auf dem Album Rolf Riehm: Orchesterwerke (2005).
Hans Zender
Leitung
