Henri Dutilleux wurde am 22. Januar 1916 in Angers geboren und starb am 22. Mai 2013 in Paris. Ab 1933 studierte er am Pariser Conservatoire unter anderem Kontrapunkt und Fuge bei Noël Gallon, Komposition bei Henri Büsser, Dirigieren bei Philippe Gaubert und Musikgeschichte bei Maurice Emmanuel; 1938 erhielt er mit der Kantate „L’anneau du Roi“ den Grand Prix de Rome. Von 1945 bis 1963 leitete er bei Radio France die Abteilung für musikalische Illustrationen. Ab 1961 unterrichtete er Komposition an der École Normale de Musique, von 1970 bis 1984 am Pariser Conservatoire. Zu seinen Werken gehören die Sinfonien Nr. 1 und Nr. 2, „Métaboles“ (1965), das Cellokonzert „Tout un monde lointain“ (1970), das Streichquartett „Ainsi la nuit“ (1977), das Violinkonzert „L’arbre des songes“ und „The Shadows of Time“ (1998). Er erhielt 1967 den Grand Prix National de la Musique, 1994 den Praemium Imperiale und 2005 den Ernst von Siemens Musikpreis.
Henri Dutilleux
Komponist
