1960 in Frankreich geboren; Nic Jemming ist Komponist und Texter. Ab 1965 lebte er in Luxemburg, wo er bis 1979 Grundschule und Gymnasium besuchte; 1974 begann er Gitarre und Musiktheorie zu studieren, ab 1977 erhielt er Unterricht bei dem luxemburgischen Komponisten Marcel Wengler. 1980 begann er an der Folkwang-Hochschule in Essen das Studium der Komposition und Musiktheorie bei Nicolaus A. Huber und der elektronischen Musik bei Dirk Reith; er arbeitete mit analoger und hybrider Klangsynthese ebenso wie mit Computermusik, und in seinen Kompositionen verarbeitet er Sprachmaterial, komponiert oder als objet trouvé, zu einer musikalischen Nachricht. 1985 gewann er den Folkwangpreis, 1986/87 erarbeitete er mit einem Förderstipendium an der Seite von Wolfgang Hufschmidt und Dirk Reith ein Sprach-Epos mit den Mitteln des Theaters und der audiovisuellen Medien. Von 1988 bis 1991 arbeitete er als Informatik-Operator, danach als Werbetexter für Rundfunk und Fernsehen. Auf dem Cybele-Album ex machina Vol. 5 – Die achtziger Jahre (2001) ist er mit „Angélique, mais sans dieu“ (1985) für Vierkanal-Tonband vertreten, dessen schwebendes vierstimmiges Glissando-Ostinato das ganze Stück formt.
Nic Jemming
Komponist
