Cybele 960105 2001

16bit 44.1kHz Stereo Neue Musik Elektroakustische Musik Zeitgenössische Musik 1:17:57

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ex machina Vol. 5 – Die achtziger Jahre

Mitwirkende

Verschiedene Interpreten

Komponisten

Claudius Brüse · Dirk Reith · Ludger Brümmer · Markus Lepper · Nic Jemming · Thomas Neuhaus · Vladimir Dshambazov

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Kurzbeschreibung

ex machina Vol. 5 – Die achtziger Jahre widmet sich Angélique, mais sans dieu, The Bad Boys Were Prodding the Bear Through the Bars of the Cage, Kapitel 80, FM Suite und TroTropf OrT von Jemming, Nic & Neuhaus, Thomas & Brüse, Claudius & Lepper, Markus & Brümmer, Ludger & Reith, Dirk & Dshambazov, Vladimir. Verschiedene Interpreten gestaltet die Einspielung mit klarer Kontur, Sinn für klangliche Farbe und einem Blick für die innere Dramaturgie des Programms. Elektroakustische Musik prägen das Albumprofil und machen die Beziehungen zwischen Form, Geste und Raum unmittelbar hörbar. Eine sorgfältig produzierte Cybele-Edition, die Repertoire, Kontext und klangliche Präsenz miteinander verbindet.

Details

Nic Jemming, Thomas Neuhaus, Claudius Brüse, Markus Lepper, Ludger Brümmer, Dirk Reith, Vladimir Dshambazov (Elektronische Komposition)

Begleitheft-Sprachen: Deutsch und Englisch (36 Seiten Umfang)

Angaben

Katalognummer
Cybele 960105
Erscheinungsjahr
2001
Genre
Neue Musik
Epoche
Elektroakustische Musik, Zeitgenössische Musik
Besetzung
Elektroakustische Musik
Label
Cybele Records
Barcode
809548006228
GTIN
4068992503615
Booklet (Seiten)
36

Tracklisting

7 Titel · 1:17:57

  1. 01 Angélique, mais sans dieu (1985) Komponist:in: Nic Jemming (1960-) Interpret:in: Nic Jemming 12:35
  2. 02 The Bad Boys Were Prodding the Bear Through the Bars of the Cage (1985) Komponist:in: Thomas Neuhaus (1961-) Interpret:in: Thomas Neuhaus 6:39
  3. 03 Kapitel 80 (1987) Komponist:in: Claudius Brüse (1960-) Interpret:in: Claudius Brüse 16:12
  4. 04 FM Suite (1987) Komponist:in: Markus Lepper 10:31
  5. 05 TroTropf OrT (1988) Komponist:in: Ludger Brümmer (1958-) Interpret:in: Ludger Brümmer 12:57
  6. 06 nested loops I (1980) Komponist:in: Dirk Reith (1947-) Interpret:in: Dirk Reith 8:49
  7. 07 No contact III (1989) Komponist:in: Vladimir Dshambazov (1954-) Interpret:in: Vladimir Dshambazov 10:14

Beschreibung

ex machina Vol. 5 – Die achtziger Jahre stellt Angélique, mais sans dieu, The Bad Boys Were Prodding the Bear Through the Bars of the Cage, Kapitel 80, FM Suite und TroTropf OrT in den Mittelpunkt. Das Programm ist nicht als lose Folge angelegt, sondern als hörbar gegliederter Zusammenhang: unterschiedliche Stücke, Satztypen und klangliche Zustände treten in Beziehung und lassen ein eigenständiges Albumprofil entstehen.

Die Auswahl verortet sich im Feld Neue Musik; stilistisch führt sie in Zeitgenössische Musik, Elektroakustische Musik. Jemming, Nic & Neuhaus, Thomas & Brüse, Claudius & Lepper, Markus & Brümmer, Ludger & Reith, Dirk & Dshambazov, Vladimir bildet dabei den maßgeblichen Bezugspunkt. Das Booklet öffnet den Blick auf Entstehung, ästhetische Voraussetzungen und Werkzusammenhänge, ohne die Musik auf bloße Erläuterung zu reduzieren. Historische Schichten, formale Gedanken und persönliche Ausdrucksräume bleiben als hörbare Erfahrung präsent.

Die Besetzung – Elektroakustische Musik – gehört wesentlich zur Aussage dieser Produktion. Register, Artikulation, Resonanz und Stille werden als formende Kräfte behandelt. Wo sich Linien überlagern, rhythmische Impulse verdichten oder Klangfarben ineinander übergehen, bewahrt die Aufnahme Transparenz und lässt zugleich die körperliche Präsenz der Instrumente beziehungsweise Stimmen erfahrbar werden.

Verschiedene Interpreten verbindet interpretatorische Präzision mit einem natürlichen musikalischen Atem. Die Ausführung folgt den Charakteren der einzelnen Werke und hält dennoch die große Linie im Blick: fragile Momente behalten Spannung, virtuose Passagen bleiben nachvollziehbar, und die Übergänge zwischen Ruhe, Bewegung und Verdichtung erhalten eine überzeugende innere Logik.

Die technische Gestaltung unterstützt dieses Hören ohne Effektüberhöhung. CD ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Dynamik, Raum und Klangfarbe; die Gesamtspielzeit von 77:57 ist dramaturgisch bewusst proportioniert. So werden Einzelstimmen, Ensemblebalance und Nachhall nicht nur dokumentiert, sondern als Teil der musikalischen Architektur erlebbar.

Typisch für Cybele verbindet diese Edition sorgfältige Repertoirearbeit, editorische Kontextualisierung und eine aufmerksame Klangregie. Sie richtet sich an neugierige Hörerinnen und Hörer ebenso wie an Kennerinnen und Kenner: Der unmittelbare musikalische Eindruck bleibt im Zentrum, während sich bei wiederholtem Hören weitere Bezüge, Details und Perspektiven erschließen.