Paul Dukas

Komponist / Musikkritiker

Paul Dukas wurde am 1. Oktober 1865 in Paris geboren und starb dort am 17. Mai 1935. Er studierte am Pariser Conservatoire unter anderem Harmonielehre bei Théodore Dubois und Komposition bei Ernest Guiraud und erhielt 1888 mit der Kantate „Velléda“ den zweiten Prix de Rome. Von 1892 bis 1932 schrieb er als Musikkritiker, unter anderem für die Revue hebdomadaire und die Gazette des Beaux-Arts. Bekannt ist er vor allem durch die sinfonische Dichtung „L’Apprenti sorcier“ von 1897; seine Oper „Ariane et Barbe-Bleue“ nach Maurice Maeterlinck wurde 1907 an der Opéra-Comique uraufgeführt. Dukas setzte sich zudem editorisch mit Werken Rameaus und Couperins auseinander, bearbeitete Saint-Saëns’ „Samson et Dalila“ für Klavier zu vier Händen und wurde 1906 Ritter der Ehrenlegion. Am Conservatoire lehrte er 1910 bis 1913 Orchestration und von 1928 bis 1935 Komposition; zu seinen Schülern gehörten Maurice Duruflé, Jehan Alain und Jean Langlais. 1934 wurde er in die Académie des Beaux-Arts gewählt.