1993 in München gegründet; das Ensemble für Neue Musik mit bis zu zwanzig Mitgliedern legte einen Schwerpunkt auf die Verbindung von Musik und szenischer Darstellung. 2000 umfasste sein Repertoire rund achtzig Werke, von denen es dreißig uraufgeführt hatte. Neben eigenen Produktionen wie „Brainwalker II“ in den Münchner Kammerspielen (1998) gastierte es bei der Münchener Biennale und bei „Ensemblage“ in Rotterdam und arbeitete regelmäßig mit der Bayerischen Theaterakademie zusammen. 1997 erhielt es den Förderpreis für Musik der Stadt München, 1999 den Sonderpreis zur Gründung der Forberg-Schneider-Stiftung; musikalischer Leiter war ab 1996 Christian Günther. Auf dem Album piano possibile (2000) spielt es unter seiner Leitung Werke von Klaus Schedl, Carl Christian Bettendorf, Armando Gentilucci, Hans-Jürgen von Bose und Mark-Anthony Turnage.
piano possibile
Ensemble für Neue Musik
