Klaus Schedl

Komponist

Am 4. Januar 1966 in Stuttgart geboren; Klaus Schedl ist deutscher Komponist. Von 1991 bis 1996 studierte er Komposition bei Hans-Jürgen von Bose am Mozarteum in Salzburg und an der Hochschule für Musik und Theater München. 1993 gründete er das Ensemble piano possibile für zeitgenössische Musik. 1996 erhielt er ein Arbeitsstipendium der Stadt München für seine Oper „Tod der Hasen“, die im März 2000 im Münchner Prinzregententheater uraufgeführt wurde; 1998/99 unterrichtete er Analyse und Tonsatz an den Konservatorien in Coimbra und Viseu, 2001 ging er als Stipendiat des Freistaats Bayern an das IRCAM. Für „City Scan München“, 2006 bei der Münchener Biennale uraufgeführt, erhielt er 2005 ein Projektstipendium der Stadt München; seine Oper „Tilt“ (2010) nach dem Tagebuch von Sir Walter Raleigh, Libretto Roland Quitt, war Teil des Abends „Amazonas“ bei der Münchener Biennale, in Sao Paulo und Rotterdam, 2011 folgte der Liederzyklus „Les Fleurs du Mal“ nach Charles Baudelaire. Auf dem Cybele-Album piano possibile (2000) eröffnet sein Ensemblestück „Running Man“ (1997/99) das Programm, eine rastlose Folge rhythmischer Muster in wechselnden Metren, die vom Ensemble piano possibile gespielt wird.

Aufnahmen bei Cybele