Schostakowitschs Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll op. 40 steht im Zentrum eines Programms, das drei unterschiedliche Epochen zusammenführt. Neben das Werk von 1934 treten Ludwig van Beethovens Sonate g-Moll op. 5 Nr. 2 aus dem Jahr 1796 und Bernd Hänschkes Changeant II von 1993.
Die drei Kompositionen rücken Violoncello und Klavier als gleichberechtigte Partner ins Zentrum. Beethovens frühe Sonate, Schostakowitschs viersätziges Werk und Hänschkes zeitgenössischer Beitrag markieren eigenständige Positionen innerhalb der Duo-Literatur.
Jean Halsdorf und Michael Hänschke gestalten diese Gegenüberstellung als konzentriertes Gespräch zweier Instrumente. Die Aufnahme entstand im April 1995 in Moers und bewahrt die Spannweite des Programms in einer klaren, unmittelbaren Duo-Perspektive.
