Cybele 960301 2000

16bit 44.1kHz Stereo Neue Musik Elektroakustische Musik Zeitgenössische Musik 44:33

Zur Beschreibung

Feedback Studio Köln Vol. 1 – Johannes Fritsch: Flötenklang

Mitwirkende

Natalja PsenitsnikovaFlötistin / Komponistin / Performerin

Komponist:in

Johannes Fritsch

Kurzbeschreibung

Feedback Studio Köln Vol. 1 – Johannes Fritsch: Flötenklang widmet sich Flute Klang für Altflöte mit Delaysystem, Kyo-Mu für Shakuhachi und Tonband (Version für Altflöte), Noël für drei Flöten – Playbackversion und VII ’94 für Altflöte und Tempelglocke von Fritsch, Johannes. Natalja Psenitsnikova gestaltet die Einspielung mit klarer Kontur, Sinn für klangliche Farbe und einem Blick für die innere Dramaturgie des Programms. Elektroakustische Musik prägen das Albumprofil und machen die Beziehungen zwischen Form, Geste und Raum unmittelbar hörbar. Eine sorgfältig produzierte Cybele-Edition, die Repertoire, Kontext und klangliche Präsenz miteinander verbindet.

Details

Trägerformat
CD

Auflösung
PCM 44,1 kHz / 16 Bit

Gesamtspielzeit
44:33

Kanäle
Stereo

Besetzung
Elektroakustische Musik

Mitwirkende
Natalja Psenitsnikova

Angaben

Katalognummer
Cybele 960301
Erscheinungsjahr
2000
Genre
Neue Musik
Epoche
Elektroakustische Musik, Zeitgenössische Musik
Besetzung
Elektroakustische Musik
Label
Cybele Records
GTIN
4068992503783
Booklet (Seiten)
2

Tracklisting

4 Titel · 44:33

  1. 01 Flute Klang (1981) für Altflöte mit Delaysystem Komponist:in: Johannes Fritsch (1941-2010) Interpret:in: Natalja Psenitsnikova 9:25
  2. 02 Kyo-Mu (1982) für Shakuhachi und Tonband (Version für Altflöte) Komponist:in: Johannes Fritsch (1941-2010) Interpret:in: Natalja Psenitsnikova 5:24
  3. 03 Noël für drei Flöten (1990) – Playbackversion Komponist:in: Johannes Fritsch (1941-2010) Interpret:in: Natalja Psenitsnikova 19:44
  4. 04 VII '94 für Altflöte und Tempelglocke Komponist:in: Johannes Fritsch (1941-2010) Interpret:in: Natalja Psenitsnikova 10:00

Beschreibung

Feedback Studio Köln Vol. 1 – Johannes Fritsch: Flötenklang stellt Flute Klang für Altflöte mit Delaysystem, Kyo-Mu für Shakuhachi und Tonband (Version für Altflöte), Noël für drei Flöten – Playbackversion und VII ’94 für Altflöte und Tempelglocke in den Mittelpunkt. Das Programm ist nicht als lose Folge angelegt, sondern als hörbar gegliederter Zusammenhang: unterschiedliche Stücke, Satztypen und klangliche Zustände treten in Beziehung und lassen ein eigenständiges Albumprofil entstehen.

Die Auswahl verortet sich im Feld Neue Musik; stilistisch führt sie in Zeitgenössische Musik, Elektroakustische Musik. Fritsch, Johannes bildet dabei den maßgeblichen Bezugspunkt. Das Booklet öffnet den Blick auf Entstehung, ästhetische Voraussetzungen und Werkzusammenhänge, ohne die Musik auf bloße Erläuterung zu reduzieren. Historische Schichten, formale Gedanken und persönliche Ausdrucksräume bleiben als hörbare Erfahrung präsent.

Die Besetzung – Elektroakustische Musik – gehört wesentlich zur Aussage dieser Produktion. Register, Artikulation, Resonanz und Stille werden als formende Kräfte behandelt. Wo sich Linien überlagern, rhythmische Impulse verdichten oder Klangfarben ineinander übergehen, bewahrt die Aufnahme Transparenz und lässt zugleich die körperliche Präsenz der Instrumente beziehungsweise Stimmen erfahrbar werden.

Natalja Psenitsnikova verbindet interpretatorische Präzision mit einem natürlichen musikalischen Atem. Die Ausführung folgt den Charakteren der einzelnen Werke und hält dennoch die große Linie im Blick: fragile Momente behalten Spannung, virtuose Passagen bleiben nachvollziehbar, und die Übergänge zwischen Ruhe, Bewegung und Verdichtung erhalten eine überzeugende innere Logik.

Die technische Gestaltung unterstützt dieses Hören ohne Effektüberhöhung. CD ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Dynamik, Raum und Klangfarbe; die Gesamtspielzeit von 44:33 ist dramaturgisch bewusst proportioniert. So werden Einzelstimmen, Ensemblebalance und Nachhall nicht nur dokumentiert, sondern als Teil der musikalischen Architektur erlebbar.

Typisch für Cybele verbindet diese Edition sorgfältige Repertoirearbeit, editorische Kontextualisierung und eine aufmerksame Klangregie. Sie richtet sich an neugierige Hörerinnen und Hörer ebenso wie an Kennerinnen und Kenner: Der unmittelbare musikalische Eindruck bleibt im Zentrum, während sich bei wiederholtem Hören weitere Bezüge, Details und Perspektiven erschließen.