Cybele 960401 2004

DSD Stereo Neue Musik Elektroakustische Musik Zeitgenössische Musik 52:57

Zur Beschreibung

Günther Becker: Gesammelte Werke – Elektroakustische Musik

Mitwirkende

Verschiedene Interpreten

Komponist:in

Günther Becker

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Kurzbeschreibung

Günther Becker: Gesammelte Werke – Elektroakustische Musik widmet sich Ferrophonie, Aus Alpbachs Hain und Flur und Passagen (1975-76) für Sprachklänge, Tasteninstrumente, Schlagzeug und elektronische Modulationsgeräte von Becker, Günther. Verschiedene Interpreten gestaltet die Einspielung mit klarer Kontur, Sinn für klangliche Farbe und einem Blick für die innere Dramaturgie des Programms. Elektroakustische Musik prägen das Albumprofil und machen die Beziehungen zwischen Form, Geste und Raum unmittelbar hörbar. Eine sorgfältig produzierte Cybele-Edition, die Repertoire, Kontext und klangliche Präsenz miteinander verbindet.

Details

Track 1: Pierre W. Feit (Oboe) – Mirko Dorner (Violoncello) – Alfred Alings (Schlagzeug) – Dirk Reith, Ferdi Brendgen (Tontechnik) – Günther Becker (Klangregie)
Track 2: Günther Becker (Elektronische Komposition) – Michael Feller (Tontechnik)
Track 3: Gisela Saur-Kontarsky (Stimme) – Herbert Henck (Klavier) – Christoph Caskel (Schlagzeug) – Raimund Jülich (Synthesizer)

Begleitheft-Sprachen: Deutsch und Englisch (20 Seiten Umfang mit Digipak)

Eine Co-Produktion mit dem WDR

Gefördert von der Kunststiftung NRW

Pressestimmen

Audiophile Audition, 8/2004

Angaben

Katalognummer
Cybele 960401
Erscheinungsjahr
2004
Genre
Neue Musik
Epoche
Elektroakustische Musik, Zeitgenössische Musik
Besetzung
Elektroakustische Musik
Label
Cybele Records
Barcode
809548008222
GTIN
4099885254062
Booklet (Seiten)
20

Tracklisting

3 Titel · 52:57

  1. 01 Ferrophonie (1973) Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: Pierre W. Feit, Mirko Dorner, Alfred Alings, Dirk Reith, Ferdi Brendgen, Günther Becker 21:17
  2. 02 Aus Alpbachs Hain und Flur (1978) Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: Günther Becker, Michael Feller 8:55
  3. 03 Passagen (1975-76) für Sprachklänge, Tasteninstrumente, Schlagzeug und elektronische Modulationsgeräte Komponist:in: Günther Becker (1924-2007) Interpreten: Gisela Saur-Kontarsky, Herbert Henck, Christoph Caskel, Raimund Jülich 22:45

Beschreibung

Günther Becker: Gesammelte Werke – Elektroakustische Musik stellt Ferrophonie, Aus Alpbachs Hain und Flur und Passagen (1975-76) für Sprachklänge, Tasteninstrumente, Schlagzeug und elektronische Modulationsgeräte in den Mittelpunkt. Das Programm ist nicht als lose Folge angelegt, sondern als hörbar gegliederter Zusammenhang: unterschiedliche Stücke, Satztypen und klangliche Zustände treten in Beziehung und lassen ein eigenständiges Albumprofil entstehen.

Die Auswahl verortet sich im Feld Neue Musik; stilistisch führt sie in Zeitgenössische Musik, Elektroakustische Musik. Becker, Günther bildet dabei den maßgeblichen Bezugspunkt. Das Booklet öffnet den Blick auf Entstehung, ästhetische Voraussetzungen und Werkzusammenhänge, ohne die Musik auf bloße Erläuterung zu reduzieren. Historische Schichten, formale Gedanken und persönliche Ausdrucksräume bleiben als hörbare Erfahrung präsent.

Die Besetzung – Elektroakustische Musik – gehört wesentlich zur Aussage dieser Produktion. Register, Artikulation, Resonanz und Stille werden als formende Kräfte behandelt. Wo sich Linien überlagern, rhythmische Impulse verdichten oder Klangfarben ineinander übergehen, bewahrt die Aufnahme Transparenz und lässt zugleich die körperliche Präsenz der Instrumente beziehungsweise Stimmen erfahrbar werden.

Verschiedene Interpreten verbindet interpretatorische Präzision mit einem natürlichen musikalischen Atem. Die Ausführung folgt den Charakteren der einzelnen Werke und hält dennoch die große Linie im Blick: fragile Momente behalten Spannung, virtuose Passagen bleiben nachvollziehbar, und die Übergänge zwischen Ruhe, Bewegung und Verdichtung erhalten eine überzeugende innere Logik.

Die technische Gestaltung unterstützt dieses Hören ohne Effektüberhöhung. CD ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Dynamik, Raum und Klangfarbe; die Gesamtspielzeit von 52:57 ist dramaturgisch bewusst proportioniert. So werden Einzelstimmen, Ensemblebalance und Nachhall nicht nur dokumentiert, sondern als Teil der musikalischen Architektur erlebbar.

Typisch für Cybele verbindet diese Edition sorgfältige Repertoirearbeit, editorische Kontextualisierung und eine aufmerksame Klangregie. Sie richtet sich an neugierige Hörerinnen und Hörer ebenso wie an Kennerinnen und Kenner: Der unmittelbare musikalische Eindruck bleibt im Zentrum, während sich bei wiederholtem Hören weitere Bezüge, Details und Perspektiven erschließen.