Cybele 3D-051501 2015

3D-Binaural-Stereo 5.0 Surround DSD Stereo Klassik Romantische Musik 1:21:40

Zur Beschreibung

Max Reger Edition. Sämtliche Orgelwerke (Vol. 1)

Mitwirkende

Martin SchmedingOrganist

Komponist:in

Max Reger

Kurzbeschreibung

Die erste Folge der Max Reger Edition führt an die Wilhelm-Sauer-Orgel von 1894/1905 im St. Petri Dom Bremen. Martin Schmeding verbindet die Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 mit der Introduction und Passacaglia WoO IV/6, der Symphonischen Phantasie und Fuge op. 57 und der Zweiten Sonate op. 60. Zwischen chromatischer Verdichtung, raschen Farbwechseln und dem Choral in der Invocation öffnet sich ein weiter Ausdrucksraum. Das Programm vereint ausgedehnte Steigerungen mit feinen Binnenbewegungen; Stereo, 5.0-Surround und 3D-Binaural-Stereo beziehen den Raum des Doms ein.

Details

Trägerformat
Hybrid-SACD

Auflösung
DSD64 / 2.8224 MHz 1 bit

Gesamtspielzeit
81:30

Kanäle
Stereo, 5.0 Surround, 3D-Binaural-Stereo

Interpret und Instrument
Martin Schmeding – Wilhelm-Sauer-Orgel (1894/1905), St. Petri Dom Bremen

Programm
Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46, Introduction und Passacaglia WoO IV/6, Symphonische Phantasie und Fuge op. 57 und Zweite Sonate op. 60

Auszeichnungen

International Classical Music Awards (ICMA) — Nominierung

Diapason — 5 Diapason of the Month

Angaben

Katalognummer
Cybele 3D-051501
Erscheinungsjahr
2015
Genre
Klassik
Epoche
Romantische Musik
Besetzung
Orgel
Label
Cybele Records
Barcode
809548015527
GTIN
4099885249662
Booklet (Seiten)
60

Tracklisting

9 Titel · 1:21:40

  1. 01 Fantasie und Fuge über B-A-C-H Op. 46 (1900) – Fantasie (Grave) Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 9:42
  2. 02 Fantasie und Fuge über B-A-C-H Op. 46 (1900) – Fuge (Sostenuto) Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 11:23
  3. 03 Introduction und Passacaglia in d-Moll WoO IV/6 (1899) – Introduction (Grave) Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 2:07
  4. 04 Introduction und Passacaglia in d-Moll WoO IV/6 (1899) – Passacaglia (Andante) Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 7:26
  5. 05 Symphonische Fantasie und Fuge Op. 57 (1901) – Fantasie (Vivacissimo ed agitato assai e molto espressivo) Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 12:58
  6. 06 Symphonische Fantasie und Fuge Op. 57 (1901) – Fuge (Allegro brillante e vivacissimo) Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 12:29
  7. 07 Zweite Sonate in d-Moll Op. 60 (1901) – I. Improvisation (Allegro con brio, ma non troppo vivace) Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 10:02
  8. 08 Zweite Sonate in d-Moll Op. 60 (1901) – II. Invocation (Grave con duolo, doch nicht schleppend) Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 7:29
  9. 09 Zweite Sonate in d-Moll Op. 60 (1901) – III. Introduction und Fuge (Allegro assai. Allegro energico) Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 8:04

Beschreibung

Vier Werke aus den Jahren 1899 bis 1901 zeigen, wie weit Max Reger die Ausdrucksmöglichkeiten der Orgel auffächert. Die erste Folge der Gesamtedition reicht von der konzentrierten Anlage der Introduction und Passacaglia in d-Moll bis zu den wechselnden Klangzuständen der Symphonischen Phantasie und Fuge. Martin Schmeding spielt an der großen Wilhelm-Sauer-Orgel im St. Petri Dom Bremen, deren vier Manuale und vielfältige Registermischungen dieser Musik einen beweglichen, zugleich tragfähigen Klanggrund geben.

In der Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 sind die vier Töne weit mehr als eine Namenssignatur. Ihre chromatische Spannung setzt harmonische und melodische Entwicklungen in Gang; das Motiv kehrt in wechselnden Gestalten wieder, verdichtet sich und treibt die Steigerungen voran. Auf den ruhigen, gesanglichen Beginn der Fuge folgt ein bewegteres Achtelthema. Mit der Verbindung beider Themen und der allmählichen Beschleunigung wächst die Musik zurück in die Kraft der eröffnenden Akkorde.

Die Introduction und Passacaglia WoO IV/6 bündelt verwandte Kräfte auf kleinerem Raum. In der Einleitung unterbricht ein lyrischer, mehrstimmiger Abschnitt die markanten Akkordblöcke. Dann beginnt die Passacaglia mit dem unbegleiteten Bassthema. Über seinem wiederkehrenden Verlauf verdichtet sich die Bewegung bis zu Oktavläufen und Pedaltrillern: Ein gleichbleibender Ausgangspunkt trägt eine stetig veränderte Klanggestalt.

Die Symphonische Phantasie und Fuge op. 57 entfaltet eine andere, sprunghaftere Dramaturgie. Dantes Inferno gab die Anregung; eine festgelegte Handlung ist damit nicht verbunden. Kurze Abschnitte, abrupte Registerwechsel und große Crescendi treffen auf einen langsamen, von chromatischen Seufzermotiven geprägten Mittelteil. Die Fuge entwickelt aus lebhaftem Hauptthema und lyrischem Gegenthema vier deutlich unterschiedene Abschnitte. So gewinnt das symphonische Denken innerhalb der kontrapunktischen Form Gestalt.

Die Zweite Sonate in d-Moll op. 60 schließt mit einer stärker gegliederten Anlage an. Hinter dem Titel Improvisation steht ein Kopfsatz mit kontrastierenden Themen und ihrer Verarbeitung. In der Invocation führt die kantable Solostimme durch harmonische Spannungen und eine große Steigerung zum Choral Vom Himmel hoch. Das Finale verbindet eine scherzohafte Introduction mit einer energischen Fuge.

Das Programm verlangt weiten Atem in der Formgestaltung und Aufmerksamkeit für die einzelnen Stimmen und Farbwechsel. Die 1894 erbaute und 1905 erweiterte Sauer-Orgel bietet dafür ein Spektrum von Flöten- und Streicherstimmen bis zu kräftigen Zungenregistern. Die DSD-Aufnahme liegt in Stereo, 5.0-Surround und als 3D-Binaural-Stereo für Kopfhörer vor. Neben den Bewegungen im Satz wird damit auch der Bremer Dom als Resonanzraum Teil des Hörens.

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