Cybele 3D-051514 2016

3D-Binaural-Stereo 5.1 Surround DSD Stereo Klassik Romantische Musik 1:13:27

Zur Beschreibung

Max Reger Edition. Sämtliche Orgelwerke (Vol. 14)

Mitwirkende

Martin SchmedingOrganist

Komponist:in

Max Reger

Kurzbeschreibung

Max Reger Edition. Sämtliche Orgelwerke (Vol. 14) widmet sich Sonate in fis-Moll für Orgel Op. 33, Monologe (‚Zwölf Stücke‘) für Orgel Op. 63, Heft 1 – Nr. 1: Präludium, Monologe (‚Zwölf Stücke‘) für Orgel Op. 63, Heft 1 – Nr. 2: Fuge, Monologe (‚Zwölf Stücke‘) für Orgel Op. 63, Heft 1 – Nr. 3: Canzone und Monologe (‚Zwölf Stücke‘) für Orgel Op. 63, Heft 1 – Nr. 4: Capriccio von Reger, Max. Martin Schmeding gestaltet die Einspielung mit klarer Kontur, Sinn für klangliche Farbe und einem Blick für die innere Dramaturgie des Programms. Orgelmusik prägen das Albumprofil und machen die Beziehungen zwischen Form, Geste und Raum unmittelbar hörbar. Eine sorgfältig produzierte Cybele-Edition, die Repertoire, Kontext und klangliche…

Details

Trägerformat
Hybrid-SACD

Auflösung
DSD64 / 2.8224 MHz 1 bit

Gesamtspielzeit
73:29

Kanäle
Stereo, 5.1 Surround, 3D-Binaural-Stereo

Interpret und Instrument
Martin Schmeding – Wilhelm-Sauer-Orgel (1905), Berliner Dom

Programm
Sonate fis-Moll op. 33 sowie Monologe op. 63, Hefte 1 und 2

Auszeichnungen

International Classical Music Awards (ICMA) — Nominierung

Angaben

Katalognummer
Cybele 3D-051514
Erscheinungsjahr
2016
Genre
Klassik
Epoche
Romantische Musik
Besetzung
Orgel
Label
Cybele Records
Barcode
809548016821
GTIN
4099885250231
Booklet (Seiten)
56

Tracklisting

11 Titel · 1:13:27

  1. 01 Sonate in fis-Moll für Orgel Op. 33 (1899) – I. Phantasie Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 4:36
  2. 02 Sonate in fis-Moll für Orgel Op. 33 (1899) – II. Intermezzo Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 5:39
  3. 03 Sonate in fis-Moll für Orgel Op. 33 (1899) – III. Passacaglia Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 13:08
  4. 04 Monologe ('Zwölf Stücke') für Orgel Op. 63, Heft 1 (1902) – Nr. 1: Präludium Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 6:22
  5. 05 Monologe ('Zwölf Stücke') für Orgel Op. 63, Heft 1 (1902) – Nr. 2: Fuge Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 7:06
  6. 06 Monologe ('Zwölf Stücke') für Orgel Op. 63, Heft 1 (1902) – Nr. 3: Canzone Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 5:44
  7. 07 Monologe ('Zwölf Stücke') für Orgel Op. 63, Heft 1 (1902) – Nr. 4: Capriccio Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 5:37
  8. 08 Monologe ('Zwölf Stücke') für Orgel Op. 63, Heft 2 (1902) – Nr. 5: Introduction Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 3:56
  9. 09 Monologe ('Zwölf Stücke') für Orgel Op. 63, Heft 2 (1902) – Nr. 6: Passacaglia Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 10:20
  10. 10 Monologe ('Zwölf Stücke') für Orgel Op. 63, Heft 2 (1902) – Nr. 7: Ave Maria Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 5:50
  11. 11 Monologe ('Zwölf Stücke') für Orgel Op. 63, Heft 2 (1902) – Nr. 8: Fantasie Komponist:in: Max Reger (1873-1916) Interpret:in: Martin Schmeding 5:09

Beschreibung

Max Reger führte die deutsche Orgelmusik um 1900 in eine neue Dimension. Seine Werke verbinden die kontrapunktische Tradition Johann Sebastian Bachs mit spätromantischer Harmonik und den orchestralen Möglichkeiten der großen pneumatischen Instrumente. Selbst in dichtester Chromatik bleiben motivische Arbeit, Stimmführung und formale Proportion die tragenden Kräfte.

Vol. 14 der Gesamtedition widmet sich Sonate fis-Moll op. 33 sowie Monologe op. 63, Hefte 1 und 2. Die Sonate op. 33 führt von Phantasie und Intermezzo in eine große Passacaglia. Die ersten acht Monologe antworten mit Präludium, Fuge, Canzone, Capriccio, Introduction, einer zweiten Passacaglia, Ave Maria und Fantasie.

Martin Schmeding legt die komplexen Stimmengeflechte frei, ohne den großen Atem der Musik zu verlieren. Choralgebundene Abschnitte erhalten sprachliche Kontur, freie Formen gewinnen dramatische Richtung, und auch massive Steigerungen bleiben klar gegliedert. Seine Interpretation verbindet analytische Präzision mit der physischen Energie, die Regers Musik im Kirchenraum entfaltet.

Ein Grundgedanke der Edition ist die historisch und klanglich begründete Zuordnung der Werkgruppen zu Instrumenten aus Regers eigener Epoche. Dadurch lassen sich seine dynamischen Vorschriften und Registrierungswechsel als Teile der Komposition verstehen. Fernwerk, Schwellwerk, grundtönige Mischungen und kraftvolle Zungen formen Übergänge, Kontraste und Höhepunkte. Die Wahl der Orgel eröffnet daher keine nostalgische Kulisse, sondern einen direkten Zugang zu Regers musikalischem Denken.

Die Wilhelm-Sauer-Orgel (1905), Berliner Dom ist dafür ein historisch aussagekräftiger Partner. Grundtönige Register, charakteristische Zungen und fein abgestufte dynamische Übergänge zeigen, wie eng Regers Satztechnik mit dem deutschen Orgelbau seiner Zeit verbunden ist. Crescendo, Fernwirkung und Mischfähigkeit werden zu Bestandteilen der Form, nicht zu nachträglich hinzugefügten Effekten.

Die Produktion erschließt diese Beziehung in klassischem Stereo, 5.1-Surround und einer puristischen 3D-Binaural-Aufnahme für Kopfhörer. So werden sowohl die Architektur der Musik als auch die räumliche Staffelung des Instruments erfahrbar. Vol. 14 ist ein eigenständiges Werkporträt und zugleich Teil der 17-teiligen Gesamtschau.

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