Cybele 360901 2002

16bit 44.1kHz Stereo Klassik Klassische Moderne 49:19

Zur Beschreibung

Neue Kammermusik: Werke von Hans Gál

Mitwirkende

Annette-Barbara VogelGeigerinFulbert SlenczkaRené LecuonaPianistin

Komponist:in

Hans Gál

Kurzbeschreibung

Hans Gál: Sonate für Violine und Klavier op. 17 und Sonate für Violoncello und Klavier op. 89. Zwei Sonaten aus weit auseinanderliegenden Lebensphasen zeigen Hans Gáls unverwechselbare Verbindung von klassischer Form, sangbarer Linie und feinster kontrapunktischer Arbeit. Annette-Barbara Vogel, Fulbert Slenczka und René Lecuona lassen jugendliche Energie und abgeklärte Spätkunst miteinander korrespondieren. Annette-Barbara Vogel, Fulbert Slenczka, Rene Lecuona verbindet stilistische Genauigkeit mit lebendiger Klanggestaltung. Die Produktion macht Besetzung, Artikulation, dynamische Spannweite und räumliche Wirkung differenziert erfahrbar und fügt die Werke zu einem geschlossenen Albumprofil.

Details

Trägerformat
CD

Auflösung
PCM 44,1 kHz / 16 Bit

Gesamtspielzeit
49:20

Kanäle
Stereo

Besetzung
Violine, Violoncello, Klavier, Kammermusik

Mitwirkende
Annette-Barbara Vogel, Fulbert Slenczka, Rene Lecuona

Programm
Hans Gál: Sonate für Violine und Klavier op. 17 und Sonate für Violoncello und Klavier op. 89

Pressestimmen

Angaben

Katalognummer
Cybele 360901
Erscheinungsjahr
2002
Genre
Klassik
Epoche
Klassische Moderne
Besetzung
Kammermusik, Klavier, Violine, Violoncello
Label
Cybele Records
Barcode
809548007423
GTIN
4068992494401
Booklet (Seiten)
28

Tracklisting

6 Titel · 49:19

  1. 01 Sonata for Violin and Piano Op. 17 – Patetico, molto moderato Komponist:in: Hans Gál (1890-1987) Interpreten: Annette-Barbara Vogel, Rene Lecuona 9:56
  2. 02 Sonata for Violin and Piano Op. 17 – Allegretto un poco agitato Komponist:in: Hans Gál (1890-1987) Interpreten: Annette-Barbara Vogel, Rene Lecuona 6:58
  3. 03 Sonata for Violin and Piano Op. 17 – Adagio molto espressivo Komponist:in: Hans Gál (1890-1987) Interpreten: Annette-Barbara Vogel, Rene Lecuona 9:47
  4. 04 Sonata for Violoncello and Piano Op. 89 – Moderato ma agitato Komponist:in: Hans Gál (1890-1987) Interpreten: Fulbert Slenczka, Rene Lecuona 9:52
  5. 05 Sonata for Violoncello and Piano Op. 89 – Poco vivace Komponist:in: Hans Gál (1890-1987) Interpreten: Fulbert Slenczka, Rene Lecuona 3:04
  6. 06 Sonata for Violoncello and Piano Op. 89 – Adagio. Allegro energico Komponist:in: Hans Gál (1890-1987) Interpreten: Fulbert Slenczka, Rene Lecuona 9:42

Beschreibung

Hans Gál: Sonate für Violine und Klavier op. 17 und Sonate für Violoncello und Klavier op. 89. Zwei Sonaten aus weit auseinanderliegenden Lebensphasen zeigen Hans Gáls unverwechselbare Verbindung von klassischer Form, sangbarer Linie und feinster kontrapunktischer Arbeit. Annette-Barbara Vogel, Fulbert Slenczka und René Lecuona lassen jugendliche Energie und abgeklärte Spätkunst miteinander korrespondieren.

Das ausführliche Booklet ordnet die Werke in ihre biografischen, historischen und ästhetischen Zusammenhänge ein. Es zeigt, aus welchen Traditionen die Musik hervorgeht und wie sie vorhandene Formen, Gattungen oder Spielweisen weiterdenkt. Die Programmfolge macht diese Beziehungen hörbar, ohne die Eigenart der einzelnen Stücke einzuebnen.

Annette-Barbara Vogel, Fulbert Slenczka, Rene Lecuona gestaltet das Repertoire mit klarer Stimmführung, präziser Artikulation und einem ausgeprägten Sinn für Klangfarbe. Leise, fragile Passagen behalten ihre Spannung; rhythmisch zugespitzte oder dicht gesetzte Abschnitte bleiben transparent. Die Interpretation verbindet analytische Sorgfalt mit einem natürlichen musikalischen Atem.

Die Besetzung – Violine, Violoncello, Klavier, Kammermusik – gehört zur kompositorischen Aussage. Register, Resonanzen, Atem, Bogen- oder Anschlagstechnik und gegebenenfalls elektronische Schichten formen den Verlauf mit. Die Aufnahme bewahrt diese Unterschiede und lässt die Wechselwirkung von Einzelstimme, Ensemble und Raum unmittelbar nachvollziehen.

Das Album ist dramaturgisch als zusammenhängende Hörfolge gebaut. Kontraste zwischen Werkphasen, Satztypen und instrumentalen Farben schärfen das Profil; wiederkehrende Gesten, verwandte Formideen und klangliche Übergänge schaffen Verbindung. So entsteht ein vielschichtiges Porträt statt einer bloßen Aneinanderreihung von Stücken.

Auch jenseits musikhistorischer Vorkenntnisse eröffnet Neue Kammermusik: Werke von Hans Gál einen direkten Zugang. Prägnante Motive, charakteristische Rhythmen, sprechende Linien und sorgfältig gesetzte Pausen führen durch die Musik. Wer genauer hört, entdeckt zugleich ein dichtes Netz aus Bezügen, Transformationen und interpretatorischen Entscheidungen.

Booklet, künstlerische Konzeption und Aufnahmetechnik ergänzen sich zu einer typischen Cybele-Produktion: Repertoire jenseits des Gewohnten wird fachlich fundiert, klanglich hochwertig und ohne werbliche Überzeichnung präsentiert. Dadurch bleibt die Darstellung informativ und profilbildend, während die Musik selbst im Mittelpunkt steht.