Cybele 3D-031802 2018

3D-Binaural-Stereo 5.1 Surround DSD Stereo Klassik Barockmusik Zeitgenössische Musik 53:41

Zur Beschreibung

Padre Antonio Soler: 6 Conciertos für 2 Orgeln R.463 (145)

Mitwirkende

Jeremy JosephOrganistJürgen EsslOrganist / Komponist

Komponist:in

Padre Antonio Soler

Kurzbeschreibung

Padre Antonio Soler: 6 Conciertos für 2 Orgeln R.463 (145) widmet sich Concierto Nr. 1 in C-Dur, Concierto Nr. 2 in a-Moll, Concierto Nr. 3 in G-Dur, Concierto Nr. 4 in F-Dur und Concierto Nr. 5 in A-Dur von Soler, Padre Antonio. Jeremy Joseph, Jürgen Essl gestaltet die Einspielung mit klarer Kontur, Sinn für klangliche Farbe und einem Blick für die innere Dramaturgie des Programms. Orgelmusik prägen das Albumprofil und machen die Beziehungen zwischen Form, Geste und Raum unmittelbar hörbar. Eine sorgfältig produzierte Cybele-Edition, die Repertoire, Kontext und klangliche Präsenz miteinander verbindet.

Details

Jeremy Joseph & Jürgen Essl (historische Orgeln, Catedral Metropolitana Mexico City)

Recording Producer: Ingo Schmidt-Lucas

Produziert in Stereo, 5.1ch Surround Sound und 3D-Binaural-Stereo (Kunstkopf)

Begleitheft-Sprachen: Deutsch und Englisch (52 Seiten Umfang mit Digipak)

Angaben

Katalognummer
Cybele 3D-031802
Erscheinungsjahr
2018
Genre
Klassik
Epoche
Barockmusik, Zeitgenössische Musik
Besetzung
Orgel
Label
Cybele Records
Barcode
809548018627
GTIN
4099885238888
Booklet (Seiten)
52

Tracklisting

13 Titel · 53:41

  1. 01 Concierto Nr. 1 in C-Dur – I. Andante Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 2:56
  2. 02 Concierto Nr. 1 in C-Dur – II. Minué Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 3:58
  3. 03 Concierto Nr. 2 in a-Moll – I. Andante. Allegro (Andante) Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 3:40
  4. 04 Concierto Nr. 2 in a-Moll – I. Andante. Allegro (Allegro) Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 2:44
  5. 05 Concierto Nr. 2 in a-Moll – II. Tempo di Minué Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 5:06
  6. 06 Concierto Nr. 3 in G-Dur – I. Andantino Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 2:49
  7. 07 Concierto Nr. 3 in G-Dur – II. Minué Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 5:07
  8. 08 Concierto Nr. 4 in F-Dur – I. Afectuoso. Andante non Largo Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 2:31
  9. 09 Concierto Nr. 4 in F-Dur – II. Minué (mit 4 Variationen) Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 4:42
  10. 10 Concierto Nr. 5 in A-Dur – I. Cantabile Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 3:46
  11. 11 Concierto Nr. 5 in A-Dur – II. Minué Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 5:42
  12. 12 Concierto Nr. 6 in D-Dur – I. Allegro. Andante. Allegro. Andante Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 4:32
  13. 13 Concierto Nr. 6 in D-Dur – II. Minué Komponist:in: Padre Antonio Soler (1729-1783) Interpreten: Jeremy Joseph, Jürgen Essl 6:08

Beschreibung

Padre Antonio Soler (1729–1783) tritt nach seinen Lebensstationen in Montserrat und Lérida ab 1752 am spanischen Hof in El Escorial, dem palastartigen Kloster bei Madrid in den Hieronymiten-Orden ein, legt 1753 das Gelübde ab und wird 1757 Kapellmeister und Organist. Er trifft dort u.a. auf Domenico Scarlatti (1685–1757), den berühmten Cembalisten und Komponisten von über 550 Cembalosonaten. Auch Soler fügt der Gattung der (meist einsätzigen) Sonate nicht weniger als 144 weitere zu. Dass die beiden in guter Verbindung standen, zeigt der Stil Soler‘s, der große Verwandtschaft zu Scarlatti aufweist, etwa in der Wiederkehr musikalischer Elemente, in der durch Wiederholungen unterteilten Form und der Verwendung spanischer Volksmusik, die uns auch in seinen 1770 entstandenen 6 Conciertos für 2 Orgeln R. 463 (145) hier und da begegnet.
Form und Inhalt legen nahe, dass es sich nicht um Musik für eine Kirche mit zwei gegenüberliegenden Orgeln handelt, sondern um höfische Unterhaltungsmusik in einem Saal des Klosters El Escorial.

In der vorliegenden SACD-Einspielung haben wir zwei historische Instrumente ausgewählt, die von überwältigender Farbigkeit sind und genügend klangliche Möglichkeiten bieten, die beiden Partien in jeder gewünschten Situation zu unterscheiden. Zudem repräsentieren die beiden Orgeln die Klangvorstellungen und den Farbenreichtum der spanischen Musik in der Mitte des 18. Jahrhunderts in idealer Weise. Auch das Vorhandensein des Echo-Manuals und der äußeren Nave-Prospekte verleiht der Darstellung von Echos, Antworten, Continuo-Spiel eine neue Dimension. Durch die Pracht der Zungenstimmen treten die Werke so aus ihrer kammermusikalischen Ecke heraus, und die Möglichkeiten der beiden historischen Orgeln in der Catedral Metropolitana eröffnen uns den Kosmos der Partitur neu.
Größer, schöner, lauter: das könnte der erste Eindruck der beiden Orgeln sein, und sicher hatten die Auftraggeber solche Vorstellungen von der Zurschaustellung eines ungeheuren Reichtums und einer erdrückenden Macht. Und doch ist es dem Orgelbauer Joseph Francisco Nassarre Cimorra (1701–1737) gelungen, die beiden Instrumente harmonisch in das Chorgestühl einzufügen; die schiere Größe des Raums lässt sie sogar filigran erscheinen.

Es ist auch für den Hörer sehr spannend, wie die musikalischen Dialoge der Organisten sich entfalten und aufblühen in der herrlichen Räumlichkeit der Catedral Metropolitana, die sehr realistisch sowohl in 5.1ch Surround Sound als auch im 3D-Binaural-Stereo-Aufnahmeverfahren eingefangen worden ist. Die Zwillings-Orgeln von 1735/36 bergen als historische Instrumente zudem ein ganz besonderes Potenzial, so dass die Resultate die Spieler beim Anhören manchmal selbst überraschen…

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