Wolfgang Hufschmidts Meissner Tedeum entstand 1967/68 für die Tausendjahrfeier des Meißner Doms. Der Komponist fügt Martin Luthers Übertragung des Te Deum laudamus mit einem eigens für das Werk verfassten antiphonischen Text von Günter Grass zusammen.
Die Komposition verlangt eine ungewöhnlich weit gefächerte Besetzung: Soli, Chor und Orchester werden durch Orgel, Vokalensemble, Bläserquintett, Klavier, Schlagzeug und Tonband erweitert. In fünf Abschnitten entfaltet sich eine vielschichtige musikalische Architektur.
Die Ausgabe vereint die Uraufführung von 1968 mit der Wiederaufführung von 1997. Die beiden Aufnahmen eröffnen unterschiedliche akustische und interpretatorische Perspektiven auf Hufschmidts Werk.
