* 1967 in Athen; ist Pianist; studierte am Conservatoire de Paris (CNSMDP) bei Gérard Frémy; seit 1992 festes Mitglied des Ensemble intercontemporain in Paris; enge Zusammenarbeit mit Pierre Boulez, György Ligeti, Karlheinz Stockhausen und Iannis Xenakis. Sein Studium in Paris schloss er mit Auszeichnung in Klavier, Kammermusik und Begleitung ab; er arbeitete außerdem mit Monique Deschaussées und György Sebök. Er spielte die Uraufführung von Pierre Boulez’ „Incises“ und wirkte an den Aufnahmen von „Répons“ und „sur Incises“ bei Deutsche Grammophon mit. Sein Repertoire reicht von Bach bis zur Gegenwart und umfasst die vollständigen Klavierwerke von Pierre Boulez und Iannis Xenakis. 2004 erhielt seine Einspielung von Martin Matalons „Le Scorpion“ mit Les Percussions de Strasbourg den Grand Prix der Académie Charles Cros für die beste Aufnahme zeitgenössischer Musik. Er spielte in der Carnegie Hall, im Concertgebouw Amsterdam und im Odeon des Herodes Atticus in Athen. Für das Label Quantum nahm er Bachs „Goldberg-Variationen“ und „Das Wohltemperierte Clavier“ auf, für Neos Etüden von Fabian Panisello und György Ligeti. Drei Alben verbinden ihn mit Cybele. Zwei davon gehören zur Edition Künstler im Gespräch: Hans Werner Henze und das Requiem (2010), ausgezeichnet mit dem Deutschen Hörbuchpreis 2011 für die beste verlegerische Leistung, wo er neben dem Trompeter Reinhold Friedrich und den Bochumer Symphonikern unter Steven Sloane spielt, und Pierre Boulez und das Klavier (2012), das er am Steinway-D-Flügel allein bestreitet und das mit dem Opus d’Or ausgezeichnet wurde. 2017 kam das Klavierquintett in Thomas Adès’ Album mit dem DoelenKwartet hinzu.
Dimitri Vassilakis
Klavier


