Am 10. Januar 1935 in Habelschwerdt in Schlesien geboren, gestorben am 7. Mai 2019 in Zeuthen bei Berlin; Georg Katzer war deutscher Komponist. Von 1953 bis 1959 studierte er Klavier, Musiktheorie und Komposition an der Hochschule für Musik in Ost-Berlin bei Rudolf Wagner-Régeny und Ruth Zechlin, 1957/58 bei Karel Janecek in Prag; von 1961 bis 1963 war er Meisterschüler bei Hanns Eisler, Ruth Zechlin und Leo Spies. 1982 gründete er das Studio für Elektroakustische Musik, das er bis 2005 künstlerisch leitete; 1986 hatte er eine Gastprofessur an der Michigan State University inne, 1987 wurde er zum Professor ernannt. Sein Werk umfasst Kammer- und Orchestermusik, Opern, Ballette, Hörspiele und multimediale Projekte, darunter „Das Land Bum-Bum“ (1973), „Schwarze Vögel“ (1975) und „Medea in Korinth“ (2002). Drei Alben verbinden ihn mit Cybele. Zwei davon sind Folgen der DEGEM-Reihe, in der das Label die Arbeit der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik dokumentiert: Imaginäre Landschaften (2000) und 90 Sekunden Wirklichkeit (2005). Hinzu kommt eine Beteiligung an der Hörbuchproduktion Weht ein Stadtspaziergang durch den Traum (2014).
Georg Katzer
Komponist


