1972 in Hannover geboren; Kilian Schwoon ist Komponist. Nach dem Abitur 1991 studierte er von 1992 bis 1997 an der Folkwang-Hochschule Essen Komposition bei Nicolaus A. Huber und elektronische Komposition bei Dirk Reith und Thomas Neuhaus, von 1992 bis 1993 außerdem bei Walter Zimmermann; 1997 schloss er mit Auszeichnung ab. Er nahm an Kursen in Darmstadt (1994 und 1996) und beim Akiyoshidai-Festival in Yamaguchi (1995) teil, 1996 erhielt er ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes, 1997/98 war er als DAAD-Stipendiat am Zentrum für Live-Elektronik Tempo Reale in Florenz, das Luciano Berio künstlerisch leitete. Auf dem Cybele-Album ex machina Vol. 3 – trans (1997) ist er mit „Orpheus und Demokrit – eine Klaviermusik mit Tonband“ (1997) vertreten, gespielt von Martin von der Heydt; das Stück geht von Demokrits Atomlehre und der Zerlegbarkeit selbst komplexer Klavierklänge in Nullen und Einsen aus. Für das Album übernahm er auch Klangregie und Produktion.
Kilian Schwoon
Komponist
