Ralf Hoyer

Komponist

Am 13. April 1950 in Berlin geboren; Ralf Hoyer ist Komponist. Er studierte Tontechnik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und arbeitete als Tonregisseur beim VEB Deutsche Schallplatten; von 1977 bis 1980 war er Meisterschüler für Komposition bei Ruth Zechlin und Georg Katzer an der Akademie der Künste in Berlin. Seither lebt er als freischaffender Komponist in Berlin und schreibt für Kammerensembles, Chor und Orchester, Kammeroper und elektronische Musik, dazu Multimedia-Kompositionen und Klanginstallationen, oft gemeinsam mit Susanne Stelzenbach. 1991 gründete er die Initiative Neue Musik Berlin, 1994 das Ensemble piano plus, 2002 war er Mitbegründer des Festivals Pyramidale; von 1995 bis 1998 leitete er die Berliner Sektion des Deutschen Komponistenverbands, von 2010 bis 2013 die Berliner Gesellschaft für Neue Musik. Ausgezeichnet wurde er 1983 mit dem Hans-Stieber-Preis, 1985 mit dem Hanns-Eisler-Preis und 1987 mit dem Kritikerpreis der Berliner Zeitung; 2006 erhielt er eine Erwähnung beim 33. Internationalen Wettbewerb für elektroakustische Musik in Bourges, 2015 war er Gast der Casa Baldi. Im Cybele-Katalog ist er auf DEGEM Vol. 8 – 90 Sekunden Wirklichkeit (2005) mit den drei Teilen von „ort.rand.“ (2002) und auf dem Hörbuch Mirjam Wiesemann: Weht ein Stadtspaziergang durch den Traum (2014) vertreten.