Wolfgang Rihm

Komponist / Orgel

Am 13. März 1952 in Karlsruhe geboren, 2024 gestorben; Wolfgang Rihm studierte Komposition bei Eugen Velte in Karlsruhe, bei Karlheinz Stockhausen in Köln und bei Klaus Huber in Freiburg. 1985 trat er die Nachfolge seines Lehrers Velte als Professor für Komposition an der Musikhochschule Karlsruhe an; daneben war er musikalischer Berater der Deutschen Oper Berlin, des ZKM Karlsruhe und der Lucerne Festival Academy. Sein Werkverzeichnis umfasst über 500 Kompositionen. Mit 25 Jahren schrieb er die Kammeroper „Jakob Lenz“; es folgten die Musiktheaterwerke „Die Eroberung von Mexico“, „Die Hamletmaschine“, „Das Gehege“ und „Dionysos“, das Orchesterstück „Jagden und Formen“, der Chiffre-Zyklus und das Oratorium „Deus Passus“. Ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Ernst von Siemens Musikpreis (2003) und dem Goldenen Löwen der Biennale Venedig (2010). Bei Cybele Records erschienen Wolfgang Rihm: Streichquartette Nr. 1, 4, 8 und 5 (2006) sowie 2019 Wolfgang Rihm improvisiert an der Orgel und Wolfgang Rihm und die Orgel.