* 31. Januar 1797 in Wien (Himmelpfortgrund), gestorben am 19. November 1828 in Wien; war Komponist; erhielt den ersten Unterricht von seinem Vater und von Michael Holzer, kam 1808 als Sängerknabe in die kaiserliche Hofkapelle und besuchte bis 1813 das Stadtkonvikt; ab etwa 1812 studierte er Kontrapunkt bei Antonio Salieri. Von 1814 bis 1816 arbeitete er als Schulgehilfe an der Schule seines Vaters; 1816 gab er die Stelle auf und lebte fortan als freier Komponist in wirtschaftlich unsicheren Verhältnissen. Im Sommer 1818 und erneut 1824 war er Musiklehrer der Familie Esterhazy in Ungarn. Im Kreis befreundeter Dichter, Maler und Musiker entstanden die Schubertiaden, in denen seine Werke zuerst erklangen. Sein Werk umfasst rund sechshundert Lieder, neun Sinfonien, Klaviersonaten und Klavierstücke, Streichquartette und -quintette, Oktett und Trios, Messen und geistliche Werke sowie Opern und Singspiele, die zu seinen Lebzeiten meist unaufgeführt blieben. Er wurde auf dem Währinger Ortsfriedhof bestattet und später auf den Wiener Zentralfriedhof überführt. Im Cybele-Katalog ist seine Musik auf vier Alben vertreten. Bernd F. Marseille spielte 1995 die Klaviersonaten in a-Moll D 784 und in B-Dur D 960 auf einem Steinway-D-Konzertflügel im Erholungshaus der Bayer AG in Leverkusen ein; das Album erschien 1997. Thomas Günther eröffnete 2006 die Franz Schubert Edition mit den Sonaten in a-Moll D 845 und in A-Dur D 959 auf historischem Hammerflügel; 2025 folgten die Sonaten in a-Moll D 537 und in G-Dur D 894 sowie in E-Dur D 157, in fis-Moll D 571 und in A-Dur D 664.
Franz Schubert
Komponist
Aufnahmen bei Cybele
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Franz Schubert Edition: Klaviersonaten Vol. 1: Sonaten in a-Moll D 845 und A-Dur D 959
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Franz Schubert Edition: Klaviersonaten Vol. 2: Sonaten in a-Moll D 537 und G-Dur D 894
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Franz Schubert Edition: Klaviersonaten Vol. 3: Sonaten in E-Dur D 157, fis-Moll D 571 und A-Dur D 664
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Franz Schuberts Klaviersonaten D 784 und D 960