Sandro R. Müller

Orgel

Geboren am 18. November 1955 in Wiesbaden, gestorben am 18. Januar 2024; war Organist; studierte ab 1979 Orgel an der Folkwang-Hochschule Essen bei Gerd Zacher. Von 1979 bis 2020 war er Organist an der Alten Reformierten Kirche und an der Thomaskirche in Wuppertal und versah zugleich den Dienst als Friedhofsorganist der Stadt Wuppertal. Öffentlich trat er bis 1994 nur selten auf; seine Einspielungen gelten dem französischen Symphonikerbe und der iberischen Orgelmusik. Die ersten beiden Folgen seiner Tournemire-Gesamtaufnahme entstanden im Juli und August 1994 an der Alexander-Schuke-Orgel der Alten Reformierten Kirche Wuppertal-Elberfeld. Achtzehn Alben verbinden ihn mit Cybele und machen ihn nach Martin Schmeding zum am häufigsten vertretenen Interpreten des Katalogs. Zwischen 1994 und 2014 nahm er Charles Tournemires „L’Orgue Mystique“ vollständig auf – vierzehn Folgen an sechs verschiedenen Orgeln, darunter der Alexander-Schuke-Orgel der Alten Reformierten Kirche Wuppertal-Elberfeld, der großen Rieger-Orgel der Abtei Marienstatt, der Seifert-Weyland-Orgel der Liebfrauenkirche Bottrop-Eigen und der Rieger-Orgel der Stifts- und Propsteikirche St. Mariä Himmelfahrt in Kleve. Die frühen Folgen entstanden mit Förderung der Kunststiftung NRW. Hinzu kommen vier Alben mit Orgelwerken von Juan Bautista Cabanilles, wieder an der Rieger-Orgel der Abtei Marienstatt. Aufnahmeleiter war Ingo Schmidt-Lucas.